Weltmeister Ogier fährt Bestzeit auf der EKO-Akropolis-Superspezialprüfung
Toyota-Pilot Sebastien Ogier führt nach der Auftaktwertungsprüfung am Donnerstagabend die Rallye Griechenland an.
Obwohl die Auftaktwertungsprüfung denselben Namen wie frühere Veranstaltungen trägt, ist die Austragungsform der diesjährigen EKO SSS völlig neu. Die WP wurde als Duell-Superspezialprüfung in den südlichen Vorort von Athen statt.
Mit dieser Konfiguration standen sich die Rally1-Fahrer direkt gegenüber, wobei Ogier in einer direkten Auseinandersetzung auf Thierry Neuville (Hyundai) traf.
Ogier war schneller als Neuville und der Gesamtbeste auf der 1,56 Kilometer langen Strecke. Der Franzose war mit einer Zeit 1.38,2 Minuten eine Sekunde schneller als sein Zweitplatzierter Teamkollege Takamoto Katsuta.
Ex-Welmteister Neuville lag 1,1 Sekunden hinter der Bestzeit, während die Toyota-Piloten Sami Pajari und Oliver Solberg beide 1,2 Sekunden auf auf den Spitzenreiter auf den nächsten beiden Positionen verloren.
«Natürlich geht es erst morgen richtig los», kommentierte Ogier die Führung. Für den neunmaligen WM-Champion ist es eine große Freude in Griechenland wieder am Start zu sein.
«Es ist eine so traditionsreiche Rallye. Wir wissen, welch große Herausforderung auf uns wartet, aber das ist für uns ja immer so. Das Glück wird eine große Rolle beim Ergebnis spielen, aber wir fühlen uns bereit».
Neuville, der am Donnerstagmorgen beim Shakedown die Bestzeit fuhr und am Freitag als Siebter auf die Wertungsprüfungen gehen wird, meinte: «Es ist toll, eine weitere Schotterrallye zu fahren und ein gutes Gefühl dafür mit dem Auto zu haben. Allerdings sollten nicht zu optimistisch sein, denn es ist eine lange Rallye und es kann viel passieren. Wir werden einfach versuchen, es zu genießen, unser eigenes Tempo zu fahren».
Sami Pajari hat unterdessen an diesem Wochenende seinen ersten Rallye-WM-Lauf-Sieg im Visier: «Heute war ein langer Tag für eine kurze Fahrstrecke. Aber es lohnt sich immer, wenn man sieht, wie die Zuschauer so begeistert jubeln. Wir müssen unser Bestes geben und hoffentlich haben wir das Glück, die Rallye zu gewinnen».
Der Toyota-Youngster setzte sich im direkten Duell gegen Martiņs Sesks durch. Der Lette fuhr die 13. schnellste Zeit vor seinem M-Sport-Ford-Teamkollegen Josh McErlean, der gegen Adrien Fourmaux antrat.
Fourmaux liegt auf Platz sieben, einen Platz hinter dem in der WM-Führenden Toyota-Fahrer Elfyn Evans, der in seinem Duell gegen Katsuta unterlag.
Hyundai-Pilot Dani Sordo (+2,5 Sekunden), Ford-Fahrer Jon Armstrong (+2,8 Sekunden) und der schnellste WRC2-Fahrer Yohan Rossel (Lancia) vervollständigten die Top 10 nach dem ersten Tag. Armstrong trat gegen Solberg an, während Sordo Seite an Seite mit dem Rally2-Toyota seines spanischen Landsmanns Alejandro Cachon fuhr.
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