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Mercedes-Stallorder? Kimi Antonelli: «Klare Ansage von Teamchef Toto Wolff»

Im GP von Barcelona verloren die beiden Mercedes-Stars Kimi Antonelli und George Russell durch das Duell, das sie sich lieferten, viel Zeit. Teamchef Toto Wolff reagierte mit einer klaren Ansage.

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Das Mercedes-Duo George Russell und Kimi Antonelli erlebte ein sehr unterschiedliches Ende des Grand Prix auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Während der britische Routinier den zweiten Platz hinter Ferrari-Sieger Lewis Hamilton feiern durfte, musste der WM-Leader aus Bologna den 16. Platz hinnehmen. Denn kurz vor dem Fallen der Zielflagge streikte die Batterie in seinem Dienstwagen und so fiel der Teenager aus Italien fünf Runden vor dem Ende des Rennens aus. Hinzu kam eine 5-Sekunden-Zeitstrafe, die er fürs wiederholte Verlassen der Strecke kassierte.

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Dabei hatte er sich einen tapferen Kampf gegen seinen Stallgefährten geliefert und diesen kurz vor seinem Ausfall auch überholt. Doch genau dieses Duell der Teamkollegen hatte teamintern ein Nachspiel. Denn durch den Zweikampf verloren die Beiden viel Zeit, und Teamchef Toto Wolff kündigte bereits nach dem Rennen an: «Wir werden besprechen, wie wir mit einer Situation umgehen, in der es einen Tempo-Unterschied gibt, wenn wir um einen Sieg kämpfen oder das Risiko besteht, einen Sieg zu verlieren.»

Mercedes-Stallorder möglich

Und genau dies war auch das Thema eines Treffens zwischen den Piloten und dem Teamoberhaupt, wie Antonelli im Fahrerlager am Red Bull Ring verriet: «Wir haben darüber gesprochen, und die Ansage von Toto war sehr klar.»

Der 54-jährige Wiener stellte klar: Sollte das Mercedes-Fahrerduo durch einen der Formel-1-Gegner unter Druck geraten, müssen seine Schützlinge zurückstecken. «Wenn wir wieder in einer solchen Situation stecken, wie in Barcelona, dann wird es eine Stallorder geben, besonders wenn einer von uns beiden klar schneller als der Andere ist. Aber wenn es keinen Druck von einem anderen Team gibt, dann dürfen wir weiterhin frei gegeneinander kämpfen, wie wir es etwa in Montreal getan haben», offenbarte der 19-Jährige.

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