Honda-Pilot Luca Marini (10.): «Wer hätte schon mit Sonne gerechnet?!»
Luca Marini (Honda) belegte im MotoGP-Grand-Prix in Le Mans Rang 10. Nach dem Rennen ärgerte er sich über die falsche Reifenwahl. Was beim Halbbruder von Valentino Rossi sonst noch schief lief.
Luca Marini hätte sich den Frankreich-GP wohl anders vorgestellt. Im Qualifying reichte es mit seiner Honda RC213V nur für Startplatz 15. Im Sprintrennen stürzte der Italiener in der zweiten Runde.
Im Grand Prix am Sonntag erwischte Marini mit dem weichen Vorderreifen einen guten Start, und er konnte einige Positionen gut machen. Doch dann blieb er auf Platz 12 stecken. Bei den steigenden Temperaturen hatte er zunehmend Probleme, den Vorderreifen über die Distanz von 27 Runden zu bringen. Nach den Ausfällen von VR46-Kumpel Pecco Bagnaia und Teamkollege Joan Mir wurde Marini noch auf Endrang 10 nach vorne gespült.
Falsche Reifenwahl
«Es ist sehr schade, meine Wahl des Vorderreifens war falsch – wer hätte schon mit Sonne im Rennen gerechnet?! Es war schwierig, bis zum Ende durchzuhalten, da es gegen Ende viele Bewegungen im Motorrad gab; andererseits wäre der harte Reifen zu Beginn des Rennens am Limit gewesen, da es vor dem Herauskommen der Sonne noch kalt war», grübelte der Honda-Werksfahrer.
Mit Platz 10 in Le Mans hat Marini nun 33 WM-Punkte auf dem Konto. In der Gesamtwertung belegt er derzeit als bester Honda-Pilot Rang 11. «Es ist positiv, dass wir Zehnter geworden sind und nach einem Wochenende mit Höhen und Tiefen noch einige Punkte geholt haben, aber das ist nicht mehr das, was wir wollen», gab der 28-Jährige zu verstehen. «Es gibt noch viel zu tun, und in diesem Rennen hatten wir mehr Probleme mit der Pace als in anderen Rennen in diesem Jahr.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach