KTM-Pilot Brad Binder nach Crash in Le Mans: «Das war einfach zu viel!»
Brad Binder (KTM) erlebte in Le Mans ein weiteres enttäuschendes MotoGP-Wochenende. Im Grand Prix stürzte er sechs Runden vor Schluss. Immerhin hatte er mit seiner RC16 ein besseres Gefühl.
KTM-Werksfahrer Brad Binder stellte seine RC16 im Qualifying in Le Mans nur auf Startplatz 21. Im MotoGP-Sprint arbeitete sich der Routinier dann bis auf Rang 12 nach vorne, doch für WM-Punkte reichte es nicht.
Im Grand Prix am Sonntag legte Binder erneut den Vorwärtsgang ein. Er überholte einige Fahrer und profitierte auch von den Ausfällen vor ihm. Unmittelbar nach dem Ausfall von Honda-Pilot Joan Mir erwischte es den Südafrikaner sechs Runden vor Schluss in Kurve 7. Zu diesem Zeitpunkt lag er auf Position 11.
«Das Vorderrad blockierte beim Einfahren in Kurve 7 beim Richtungswechsel. Es war ein schneller Sturz. Ich habe etwas später und mit etwas mehr Druck gebremst. Das war einfach zu viel», haderte Binder. «Im Rennen war ich viel schneller, aber noch nicht da, wo ich sein muss. Positiv ist, dass ich im Warm-up und auch im Grand Prix schneller war als am Samstag. Ich hatte das Gefühl, auf dem Weg nach vorne zu sein. Alles fühlte sich leichter an.»
Veränderte Balance brachte eine Verbesserung
Was war es, dass Binder am Sonntag mit der RC16 ein besseres Gefühl hatte? «Wir haben bei der Aerodynamik ein bisschen was geändert, was die Balance des Motorrads veränderte. Generell war es damit viel einfacher zu fahren», erklärte der 30-Jährige. «Es war leichter, das Vorderrad auf dem Boden zu behalten, auch das Einlenkverhalten war besser. Alles war etwas einfacher.»
Nach fünf Rennwochenenden hält Brad Binder bei 28 Punkten. In der Gesamtwertung liegt er damit an der 13. Stelle. Am kommenden Wochenende geht es mit dem Großen Preis von Katalonien weiter. Am Montag danach findet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ein weiterer Test statt. Binder muss so schnell als möglich in die Spur finden, will er auch 2027 in der MotoGP fahren. Derzeit stehen seine Chancen schlecht dafür.
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