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Jerez, Lauf 2: Abbruch sorgte für Kawasaki-Doppelsieg – Aegerter Zweiter!
«Da sieht man mal, was möglich ist, wenn ich vorher teste», meinte Lucy Michel nach dem letzten Rennen der Motorrad-Frauen-WM (WorldWCR) in Jerez, in dem sie ihr bestes Saisonresultat egalisierte.
Viermal schaffte es Lucy Michel in den zwölf Rennen der Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in die Punkte: Als 13. in Assen, als 12. in Donington Park sowie als 15. und 12. beim Finale in Jerez de la Frontera. Gesamt kommt sie damit auf 12 Punkte, was WM-Rang 19 ergibt.
Im zweiten Lauf waren die Top-10 zum Greifen nah: Astrid Madrigal, Emely Bondi und Michel kreuzten den Zielstrich innerhalb einer halben Sekunde. Lucy strahlte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com übers ganze Gesicht, obwohl sie die beiden nicht mehr packte – Platz 12 ist ein starker Saisonabschluss. «Es ging hin und her, durch die Kämpfe habe ich in einer Kurve ein bisschen den Schwung verloren, deswegen war am Ende nicht mehr möglich», schilderte die 21-Jährige. «Jeder versucht in der letzten Kurve die Linie innen zu blockieren, aber wir sind zufrieden.»
«Das hat sie gut gemacht», lobte auch TSL-Boss Stefan Laux. Erstaunlich: Michels schnellste Rennrunde war über eine halbe Sekunde besser als ihre Zeit im Qualifying, was ihre Fortschritte während des Wochenendes aufzeigt.
«Vor zwei Wochen waren wir hier beim Testen, das macht einen großen Unterschied, wenn du vorher noch mal draufgesessen bist», erklärte Lucy. «Da sieht man mal, was möglich ist, wenn man vorher auf den Strecken testet.»
Ob es nächstes Jahr für Lucy Michel in der Frauen-Weltmeisterschaft weitergeht, ist offen – der Wille ist vorhanden. Doch es wird
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