Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies: «Das würde mich überraschen»
Max Verstappen und Isack Hadjar beendeten das Sprint-Qualifying auf den Plätzen 3 und 8. Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies bewertet diese Leistung und wagt einen Blick aufs restliche Wochenende.
Dass mit Max Verstappen immer zu rechnen ist, zeigte sich einmal mehr im Sprint-Qualifying auf dem Silverstone Circuit. Nachdem der vierfache Champion das erste freie Training noch mit einer knappen Sekunde Rückstand auf die Bestzeit von Lewis Hamilton auf dem sechsten Platz abgeschlossen hatte, waren die Erwartungen nicht allzu hoch.
Die ersten beiden Sprint-Quali-Segmente schloss der Niederländer denn auch erneut als Sechstschnellster ab. Der Rückstand auf die Spitzenzeiten, die erneut der siebenfache Weltmeister aufgestellt hatte, bewegte sich zwischen knapp vier und fünf Zehntelsekunden. Als es darauf ankam, drehte der Ausnahmekönner aus dem Red Bull Racing Team dann die drittschnellste Runde. Er blieb 0,321 sec langsamer als der Rekord-GP-Sieger aus dem Ferrari-Team. Sein Teamkollege Isack Hadjar war im SQ3 nur 0,138 sec langsamer als er selbst, musste sich aber mit Platz 8 begnügen.
Teamchef Laurent Mekies erklärte denn auch: «Es war sehr eng. Ich bin mir nicht so sicher, ob wir zufrieden sein sollen mit dem dritten Platz. Wir kämpfen immer noch ein bisschen mit der Strecke, und sind noch weit davon entfernt, das optimale Auto zu haben. Aber das geht allen gleich und gehört dazu. Wir nehmen den dritten Platz gerne hin. Und Isack war ja auch nur knapp eineinhalb Zehntel langsamer, da ist der Abstand auch nicht gross.»
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies: Jedes Detail zählt
Mit Blick auf das anstehende Sprint-Rennen und das restliche Wochenende sagte er: «Es ist schwierig, das Energie-Management auf dieser Piste richtig hinzubekommen. Wir müssen schauen, wie wir das Auto im Verlauf noch weiter verbessern können.»
Mekies rechnet nicht damit, die gleiche Rangordnung im GP-Qualifying und Grand Prix zu sehen: «Ehrlich gesagt gibt es noch viel zu lernen, das steht ausser Frage. Die Abstände zwischen den Spitzen-Teams sind gering, da zählt jedes Detail. Und wir dürfen nach dem Sprint noch einmal Hand anlegen und das Set-up verändern. Ich denke, da können wir noch etwas ausrichten. Es würde mich überraschen, wenn wir im GP-Qualifying und Rennen dieselbe Reihenfolge wie im Sprint-Qualifying sehen würden.»
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