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NW200, Superstock: Storm Stacey stürmt vor Michael Dunlop zum Premierensieg

Das Rennen der Klasse Superstock endete mit einer dicken Überraschung. Der Newcomer Storm Stacey ließ alle Road-Racing-Asse hinter sich und teilt sich das Podium mit Michael Dunlop und Josh Brookes.

Road-Racing

Im Artikel erwähnt






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Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Fahrer, die vor Kurzem ihr Supersport-Rennen beendet haben nicht, schon sind sie erneut gefordert. Auch im Superstock-Lauf gehören Polesetter Michael Dunlop, Dean Harrison, Richard Cooper und Josh Brookes zum engsten Favoritenkreis. Auch Storm Stacey zeigte im Training eine starke Vorstellung.

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Weil Cooper stürzt, Storm von der Strecke kommt und sich Dunlop in einer Schikane verbremst, liegt plötzlich Harrison mit fast einer Sekunde vor Brooks, Ian Hutchinson und John McGuinness in Führung. Mit beinahe zehn Sekunden Rückstand auf die Spitze hetzt Dunlop auf dem achten Platz den Vorderleuten hinterher.

Storm Stacey nützt die zweite Chance

Auch das vierte Rennen des Tages geht nicht ohne rote Flagge über die Bühne. Für die Fahrer, die vorne lagen, ist es natürlich enttäuschend, aber für diejenigen, die den ersten Versuch «versemmelt» haben, gibt es eine neue Chance auf ein gutes Ergebnis. Der zweite Startplatz von Cooper bleibt nach seinem Sturz leer.

Storm stürmt davon, aber auf der langen Geraden wird sein Ausreißversuch sofort unterbunden. Die erste von vier Runden beendet der Newcomer an der ersten Stelle. Ihm folgen Brookes, Harrison, Dunlop, Hutchinson, McGuinness, Maurizio Bottalico, Mike Browne, Dominic Herbertson und David Johnson. Julian Trummer schlägt sich als 15. beachtlich.

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Das Trio Stacey, Brookes und Dunlop könnte man stellenweise mit einem Handtuch zudecken, wobei Stacey seine Führung mit verwegenen Bremsmanövern wild entschlossen verteidigt. Für Harrison gibt es die nächste Enttäuschung. Er muss seinen Konkurrenten tatenlos zusehen, weil sein Motorrad die Tempojagd nicht übersteht.

Vor der alles entscheidenden letzten Runde hat Dunlop die Führung übernommen, nur um sie in der Bremszone vor York Corner wieder an Stacey zu verlieren. Macht sich die unbezahlbare Erfahrung von Dunlop bezahlt oder triumphiert am Ende doch die Angriffslust von Stacey. Brookes hat die beste Aussicht auf den beherzt geführten Zweikampf.

Ein Fehler von Dunlop beim Metropole Corner sorgt dafür, dass der Schützling von Michael Rutter bei seiner North-West-200 seinen Premierensieg – der erste seit Bruce Anstey 2002 – feiern kann. Dunlop rettet den zweiten Platz über die Ziellinie. Mit Rang 5 hinter Hutchinson, zeigt McGuinness, dass er noch lange nicht zum alten Eisen zählt.

Nicht nur die Fahrer auf dem Podium, auch Trummer darf mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Der BMW-Pilot war bis zum Schluss in einer Fünfer-Gruppe, die um den 13. Platz verwickelt war. Am Ende gab es für ihn den 16. Rang. Der Schweizer Olivier Lupberger, der im Superbike-Rennen mit einem Loch im Kühler ausgeschieden war, beendete das Rennen an der 36. Stelle.

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Pos.

Name

Motorrad

1.

Storm Stacey (GB)

BMW

2.

Michael Dunlop (GB)

Honda

3.

Josh Brookes (AUS)

Honda

4.

Ian Hutchinson (GB)

BMW

5.

John McGuinness (GB)

Honda

6.

Mike Browne (IRL)

Honda

7.

Dominic Herbertson (GB)

BMW

8.

Peter Hickman (GB)

BMW

9.

Marcus Simpson (GBM)

Honda

10.

Mitch Rees (NZ)

Honda

16.

Julian Trummer (A)

BMW

34.

Olivier Lupberger (CH)

Yamaha

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