Ferrari-Star Lewis Hamilton über Ärger in Miami: «Das ist das Schlimmste»
Lewis Hamilton war vor dem Start des Miami-GP noch zuversichtlich, ein gutes Ergebnis einfahren zu können. Doch die Hoffnung auf einen starken Auftritt zerschlug sich schon in der ersten Rennrunde.
Der sechste Startplatz, von dem Lewis Hamilton am Sonntag ins Rennen von Miami startete, war natürlich nicht die beste Ausgangslage. Der siebenfache Weltmeister machte sich dennoch Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis. Schliesslich fühlte sich sein Ferrari auf dem Weg zur Startaufstellung noch gut an, wie er nach dem Fallen der Zielflagge berichtete: «Das Auto fühlte sich vor dem Start sehr gut an, und auch schon zuvor im Qualifying waren die ersten Runden ziemlich stark.»
«Ich hatte das Gefühl, dass wir ein gutes Rennen zeigen können, doch dann hatte ich wirklich Pech, weil ich durch den Dreher von Max Verstappen aufgehalten wurde, was einige Positionen gekostet hat», seufzte der Rekord-GP-Sieger mit Blick auf den GP. Das war nicht das einzige Ärgernis für den Briten, der daraufhin ein unliebsames Zusammentreffen mit dem Alpine-Renner von Franco Colapinto hatte.
«Ich habe dadurch eine ganze Menge Abtrieb verloren, und ich war im Niemandsland», klagte Hamilton, und erklärte auf Nachfrage: «Dazu gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen. Ich habe etwa eine halbe Sekunde pro Runde eingebüsst und fuhr dann um nichts mehr. Ich habe einfach versucht, trotz des Schadens am Auto so viele Punkte wie möglich ins Ziel zu bringen.»
Ohne den Schaden hätte es durchaus gereicht, um vorne mitzukämpfen, ist sich der 105-fache GP-Sieger sicher. «Es wäre sicherlich gut geworden, denn das Auto fühlte sich wie gesagt gut an. Aber dann kam dieser Unfall, der bereits in der ersten Runde passiert ist – das ist das Schlimmste, denn du kannst einfach nichts mehr ausrichten. Es ist eine Schande, denn das Ergebnis spiegelt nicht die harte Arbeit, die das Team geleistet hat. Wir werden nun aber nach vorne blicken und schauen, ob wir beim nächsten Rennen mehr rausholen können», betonte er trotzig.
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