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Raketenstart und Sprintsieg: Jorge Martin halbierte Bezzecchis WM-Vorsprung

Aprilia-Pilot Jorge Martin zeigte beim MotoGP-Sprint in Le Mans eine fehlerfreie Leistung: Beim Start stürmte er aus Reihe 3 an die Spitze und verteidigte die Führung bis ins Ziel.

Im Artikel erwähnt

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Aprilia-Werkspilot Jorge Martin hat beim MotoGP-Sprintrennen in Le Mans mit einem Schlag den WM-Vorsprung von Teamkollege Marco Bezzecchi halbiert. Martin fuhr einen klaren Sieg ein. Beim Start stürmte der Spanier von Startplatz 8 an die Spitze und baute daraufhin ein Polster von einer Sekunde auf, das er bis zum Zielstrich kontrollierte. Weder Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia noch WM-Leader Marco Bezzecchi kamen in Schlagdistanz.

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«Ich liebe diesen Kurs», bemerkte Martin unmittelbar nach seinem Sieg im Sprint. «Im Qualifying hatte ich ein bisschen zu kämpfen. Mir war aber klar, dass mein Potenzial viel größer ist. Ich ging sehr entschlossen in das Rennen, rechnete aber natürlich nicht damit, bereits in der zweiten Kurve in Führung zu sein. Von da an pushte ich wie in der Vergangenheit – so wie ich es aus der Vergangenheit gewohnt bin. Ich bin sehr happy und freue mich auf morgen.»

Beeindruckender Start: Von Startplatz 8 an die Spitze!

Der Schlüssel zum Sprintsieg war zweifellos der Raketenstart. «Sicherlich hat es ziemlich geholfen, beim Start schnell zu sein. Aber ab diesem Punkt begann erst das eigentliche Rennen, also musste ich wirklich hart pushen. Auch wenn ich alles unter Kontrolle hatte und den Abstand zu Pecco verwalten konnte, war es nicht einfach, dieses Tempo zu fahren. Deshalb bin ich sehr glücklich darüber, dass wir uns jeden Tag steigern und uns gemeinsam mit Aprilia verbessern. Dafür bin ich wirklich dankbar», lobte er die Arbeit seiner Crew.

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Obwohl er mit seinem Start eines der bisher stärksten Manöver der laufenden Saison zeigte, stuft Martin diesen nicht als besten seiner Karriere ein: «Nein, das glaube ich nicht. Ich habe einfach eine gute Linie und die richtigen Lücken gefunden. Aber ich denke, Katar 2021, als ich von Platz 15 auf Rang 3 gefahren bin, war mein bester Start.»

Die Starts waren in der jüngeren Vergangenheit eine der Schwächen von Aprilia. Doch das hat sich gedreht. Nach dem Start in Le Mans lagen die beiden Werks-Aprilias vorn. Laut Martin ist das aber weniger auf Technik-Upgrades zurückzuführen: «Ich war in den ersten Metern beim Start eigentlich schon immer super schnell. Ich denke, es ist eher eine Frage des Gefühls für die Kupplung. Die Systeme sind dieselben wie vergangene Saison, deshalb geht es eher darum, dass ich dieses Gefühl immer weiter verbessere.»

Und wie groß ist der Anteil Glück im Vergleich zum Talent beim Start? «Schwer zu sagen», grübelte Martin. «Vielleicht hatte ich etwas Glück, denn von Startplatz 8 aus ist es unmöglich vorherzusagen, was die anderen Fahrer machen werden. Der starke Start selbst war Können. Danach habe ich die richtigen Lücken perfekt gefunden – vielleicht war das Glück. Aber der Bremspunkt am Kurvenausgang war definitiv geplant. Ich hätte niemals gedacht, nach zwei Kurven schon Erster zu sein. Vielleicht habe ich an Platz 4 oder 5 gedacht. Aber ab diesem Moment habe ich einfach bis zum Ende gepusht.»

Le Mans spielt Martin in die Karten

Im Parc Fermé betonte Martin, wie sehr er den Bugatti Circuit liebt. Warum ist er ein so großer Fan der Stop-&-Go-Strecke in Frankreich? «Normalerweise mag man eine Strecke einfach, wenn man dort in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt hat, weil man schnell ist. Es ist eine Strecke mit sehr viel Grip, auf der die Reifen sehr konstant arbeiten. Genau solche Bedingungen mag ich normalerweise. Heute hatte ich einen wirklich guten Hinterreifen, und das konnte ich optimal nutzen, um mich abzusetzen», begründete er.

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Nach seinem Sprintsieg verdeutlichte Martin, dass es noch Luft nach oben gibt. Für den Sprint testete seine Crew eine Änderung, die vorher nicht probiert wurde. Dieses Risiko zahlte sich aus, zeigt aber auch, dass die Basis noch nicht perfekt ist.

«Für das Rennen haben wir heute das Setup noch etwas verändert – speziell nur fürs Rennen, ohne es vorher getestet zu haben. Das ist auf meiner Seite der Box eigentlich nicht üblich, aber wir haben es einfach probiert, und es hat funktioniert. Das zeigt aber auch, dass wir unsere perfekte Basis noch nicht komplett gefunden haben. Deshalb müssen wir weiterarbeiten. Mal sehen, ob wir morgen noch einen kleinen Schritt machen können, um etwas mehr Kontrolle zu bekommen. Aber wir bewegen uns definitiv in die richtige Richtung», ist der WM-Zweite überzeugt. Nach dem Sprintsieg liegt Martin nur noch sechs Punkte hinter WM-Leader Marco Bezzecchi.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

01

Jorge Martin

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

13

19:46,830

1:30,561

02

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

13

+1,107

1:30,723

03

Marco Bezzecchi

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

72

13

+2,786

1:30,873

04

Pedro Acosta

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

13

+3,808

1:30,716

05

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

Monster Energy Yamaha MotoGP

20

13

+4,402

1:31,079

06

Joan Mir

Joan Mir

Honda HRC Castrol

36

13

+4,630

1:30,802

07

Ai Ogura

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

79

13

+5,670

1:30,813

08

Alex Márquez

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

73

13

+6,608

1:31,273

09

Diogo Moreira

Diogo Moreira

LCR Honda

11

13

+10,368

1:31,276

10

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Johann Zarco

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5

13

+11,771

1:31,439

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