Gespann-WM Chaumont: Dritter GP-Sieg von E.Bax/Musset
Das Red Plate der Gesamtführenden bleibt in niederländisch/französischem Besitz von Etienne Bax/Nicolas Musset. Wetterkapriolen und tausende Zuschauer machten den Frankreich-GP zum Spektakel.
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Nach der äußerst staubigen und warmheißen Qualifikation am Samstag, verwandelte der ausgiebige Regen in der Nacht zu Sonntag die Hartbodenstrecke in ein tiefschlammiges Geläuf. Für die Fahrer und Teams bedeutete dies viel Arbeit am und mit dem Gespann. Fahrwerksabstimmung, Motoreinstellung und aufwendige Reinigung zwischen den Läufen waren hier die wichtigsten Faktoren. Für die Fans und Zuschauer war es jedoch mehr als unterhaltsam.
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Am besten kamen damit die drei Top-Teams E.Bax/Musset, Giraud/Mucenieks und Willemsen/R.Bax mit den Bedingungen zurecht und machten den Tagessieg unter sich aus. Punktgleich mit den Lokalmatadoren Giraud/Mucenieks - jedoch aufgrund des besseren Laufergebnisses im zweiten Wertungslauf – konnten E.Bax/Musset ihren bereits dritten GP-Sieg in dieser noch jungen Saison einfahren. Rekordweltmeister Willemsen mit Bax-Bruder Robbie im Boot, kam über zwei dritte Ränge nicht hinaus. Richtig federn lassen mussten die jungen Niederländer Hermans/van Gaalen, die mit nur fünf Punkten in der Gesamtwertung von Rang 5 auf 9 zurückfielen. Die deutschen Vertreter Blank/Klooz, Senz/Maas sowie die Reimann-Brüder mussten nach teils schwierigen Qualifikationsrennen allesamt den Weg über die Last Chance gehen. Während Senz aufgrund diverser Blessuren sichtbar nicht bei 100 Prozent fuhr und so die Qualifikation verpasste, ließen Reimann/Reimann mit der schnellsten Zeit in der Last Chance aufhorchen. Die Freude darüber fand allerdings bereits in der ersten Runde des ersten Wertungslaufes ein jähes Ende. Der Ausfall ließ einen Start im zweiten Rennen nicht mehr zu.Blank/Klooz schafften es in beiden Läufen in die Punkteränge, und holten sich mit zweimal Rang 19, die ersten vier Punkte dieser Saison.
Sehr unterschiedlich lief dagegen das Wochenende für die Teams der deutschsprachigen Eidgenossen aus der Schweiz. Andy Bürgler sah mit Aushilfsbeifahrer Christian Nilsson aus Schweden – Stammbeifahrer Martin Betschart war aus familiären Gründen verhindert – in beiden Läufen aufgrund von Ausfall nicht die Zielflagge. Battaglia/Furrer scheiterten bereits am Vortag in der Qualifikation. Je einen Lauf vorzeitig beenden, mussten auch Cuche/Cuche und Heinzer/R.Betschart, die im ersten Umlauf mit Rang 11 ihr bestes WM-Ergebnis erzielen konnten.
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Die beiden Vorarlberger Weiss/Schneider waren erwartungsgemäß nach dem schweren Startunfall von vor zwei Wochen nicht am Start. Ebenso mussten Faustmann/Frech unter der Woche ihre Teilnahme für die GP’s in Chaumont und nächste Woche in Kegums (LV) absagen, da Beifahrer Max Frech von den Ärzten keine Startfreigabe erhielt.
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Der Reisestress für den WM-Zirkus nimmt nun so richtig Fahrt auf. Innerhalb von 14 Tagen heißt der Tourplan Frankreich-Lettland-Frankreich, auf dem knapp 4.800km zurückgelegt werden müssen. Von Chaumont nach Kegums und zurück nach Iffendic in der Normandie, legen manche Teams sogar am Pfingstmontag noch einen Zwischenstopp beim traditionellen Pfingst-Motocross im schweizerischen Muri ein.
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