SidecarCross: Das Beifahrer-Karussell rotiert vor der Saison 2026 heftig
In der Weltmeisterschaft und den nationalen Championaten werden 2026 zahlreiche neue Formationen in der Motocross-Gespann-Klasse an den Startgittern stehen.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Im Mittelpunkt der Winterpause stand die Frage, mit wem Koen Hermans seinen WM-Titel verteidigt. Der fünffache Beifahrer-Weltmeister Ben van den Bogaart hat seine Karriere beendet und will nun Gattin Kelly Debruyne samt ihrem neuen Bootsmann Aivar van de Wiel bei ihren Einsätzen im SidecarCross tatkräftig unterstützen.
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Als sich Justin Keuben beim Grand Prix von Frankreich einen Beinbruch und eine komplizierte Handgelenkfraktur zuzog, war bald klar, dass der schnelle Niederländer zumindest in der kommenden Saison nicht wird fahren können. Damit war Beifahrer Dion Rietman für Hermans erste Wahl, nachdem sich auch andere Kandidaten Hoffnungen auf den Platz im Boot des Champions gemacht hatten. Hermans/Rietman werden kein leichtes Spiel im Kampf um die WM-Krone haben. Zu ihren härtesten Gegnern gehören die Vize-Champions Killian und Evan Prunier. Die französischen Brüder wechseln vom Zabel-Motor auf den Viertakter von Ppower. Weiterhin hat sich Joe Millard entschlossen, doch noch eine Saison anzuhängen, womit für Brett Wilkinson die schwierige Suche nach einem adäquaten Beifahrer entfällt. Zu den Top-Drei von 2025 gesellen sich Daniels und Bruno Lielbardis sowie die Ex-Weltmeister Marvin Vanluchene/Nicolas Musset. Die lettischen Zwillinge waren zuletzt unter Wert geschlagen worden. Vanluchene musste krankheitsbedingt bereits nach vier GP aus der WM aussteigen.
Neben den WM-Fünften Benny Weiss/Patrick Schneider machen sich weitere Teams Hoffnungen auf Medaillenränge. Dazu gehören gewiss Dan Foden und Noah Weinmann. Das englisch-deutsche Duo hatte bereits zum Ende der letzten Saison mit starken Leistungen geglänzt. Neben der WM wollen sie Läufe in der Deutschen und der Britischen Meisterschaft bestreiten. Wo der Schwerpunkt liegt, ist noch nicht entschieden.
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Nach dem letztjährigen Verletzungsdebakel von Jarno Steegmans hat Tim Prümmer nun Loet van der Putten engagiert. Der Niederländer gehört zweifellos zur Beifahrer-Elite und war zuletzt mit dem Belgier Jason Vandaele unterwegs, mit dem er auch einige Backflips absolvierte. Steegmans jr. strebt derweil eine Solo-Karriere an, will aber zu Beginn der Saison im Gespann von Jan Hoormann aushelfen.
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Mehrere deutsche Formationen Dessen Stammpassagier Andy Schlinnertz ist nach sechs Jahren Zusammenarbeit ins Boot des Niederländers Boyd Verhees umgestiegen. Als Ersatz konnte Hoormann Simon Hildebrand gewinnen, der aber wegen einer Fernreise erst ab Mai zur Verfügung steht.
Doch ist dies nicht die einzige Formation im deutschen Fahrerlager. Vizemeister Adrian Peter wird zukünftig mit Julian Zimmermann antreten. Beide kennen sich als Quasi-Nachbarn schon viele Jahre. Joel Hoffmann hat sich beim Niederländer Stephan Wijers verpflichtet und Leon Hofmann konnte Leon Freygang engagieren, nachdem dessen bisheriger Fahrer Lukas Erlecke den Helm an den Nagel hängt. Wijers ehemaliger Mitstreiter Han van Hal wechselt derweil in den Beiwagen von Landsmann Thom van de Lagemaat. Bleibt zu erwähnen, dass Patrick Hengster mit Justin Blume an den Start geht, da seine Partnerin Celina Jahn aussetzt, um ihren Kreuzbandriss auszukurieren. Blume avancierte 2024 mit Tobias Blank zum Deutschen Meister und hat Jahn im letzten Jahr schon mehrfach vertreten. Mittlerweile stehen neben den WM- auch die DM- und ONK-Termine fest. Prümmer/van der Putten wollen neben den Grands Prix die vier Läufe zur Niederländischen Meisterschaft bestreiten und erklärtermaßen auf jegliche Gastauftritte in der DM verzichten. Mal schauen, ob es dabei bleibt. Dagegen wollen Wijers/Hoffmann das eine oder andere DM-Rennen als Training für die WM-Einsätze mitnehmen. Inwieweit Hengster/Blume um DM-Punkte mitkämpfen, ist offen.
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Bleibt der Hinweis, dass die DM-Rennen in Dolle und Schwedt bereits am Samstag und der DM-Auftakt in Hänchen am Ostermontag stattfinden. Auch die ONK-Veranstaltungen in Oss und Oldebroek sind auf Samstage terminiert. SidecarCross-Termine 2026:
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