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Nicolò Bulega (Ducati) nach Bestzeit: «Schöpfen das Potenzial nicht aus»

Am ersten Testtag auf Phillip Island untermauerte Nicolò Bulega seine Favoritenrolle für die Superbike-WM 2026. Der Aruba.it Ducati-Werkspilot über die neue V4R, seine Reifenwahl und Geld.

Im Artikel erwähnt

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Nachdem Weltmeister Toprak Razgatlioglu in die MotoGP und sein letztjähriger Teamkollege Alvaro Bautista ins Kundenteam Barni Racing gewechselt sind, gilt Ducati-Werkspilot Nicolò Bulega in der Superbike-WM 2026 als Favorit. Am ersten Testtag auf Phillip Island bestätigte der Italiener mit Bestzeiten in beiden Sessions seine Ausnahmestellung. Seine Bestzeit von 1:29,345 min fuhr Bulega mit einem gebrauchten Rennreifen.

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Nicht wenige Experten erwarten einen Durchmarsch des 26-Jährigen. Bulega könnte mit vielen Siegprämien sein Bankkonto aufpolieren, bevor er als Weltmeister in die MotoGP wechselt. «Ich muss zugeben, es lief hier am ersten Testtag ziemlich gut», schmunzelte Bulega im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Weil wir mit einem neuen Motorrad in die Saison starten, war ein solcher Start entscheidend und das freut mich natürlich. Wichtiger als das Geld sind für mich aber die Ergebnisse. Klar ist es nicht unwichtig, aber zuerst stehen die Resultate im Vordergrund. Ich hoffe, dass ich so weitermachen und schnelle Rundenzeiten fahren kann.»

Bei den verregneten Wintertests konnte Bulega allenfalls einen oberflächlichen Eindruck von der 2026er V4R gewinnen. Wie ist seine Einschätzung nach 72 Runden im Trockenen? «Manche Bereiche der neuen Ducati unterscheiden sich deutlich, andere sind ähnlich wie beim Vorgänger. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, denn die guten Aspekte sind geblieben und die Bereiche, in denen ich bisher Probleme hatte, können wir verbessern», sagte das Aushängeschild von Ducati. «Unsere Basis ist für das erste Rennwochenende sicher nicht schlecht, wir schöpfen das Potenzial aber noch nicht zu 100 Prozent aus – wir haben hier unseren ersten richtigen Testtag und wir müssen das Bike noch verstehen lernen.»

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Das Wetter auf Phillip Island ist wegen der Nähe zum Meer schwer einzuschätzen. Für das Rennwochenende sind kühlere Temperaturen vorhergesagt ein zusätzlicher Faktor bei der ohnehin schwierigen Reifenwahl auf der anspruchsvollen Piste. «Die Reifen sind auf Phillip Island sehr wichtig, weshalb wir alle verfügbaren Optionen ausprobiert haben», verriet Bulega. «Bis zu den Rennen kann sich die Situation geändert haben, aber das betrifft jeden Fahrer. Wir müssen uns also auf alle Verhältnisse einstellen.»

Zeiten Superbike-Test Phillip Island, Montag:

Pos

Fahrer

Motorrad

Zeit

Diff

1.

Nicolo Bulega (I)

Ducati

1:29,345 min

2.

Axel Bassani (I)

Bimota

1:29,636

+ 0,291 sec

3.

Sam Lowes (GB)

Ducati

1:29,907

+ 0,562

4.

Yari Montella (I)

Ducati

1:29,921

+ 0,576

5.

Garrett Gerloff (USA)

Kawasaki

1:30,015

+ 0,670

6.

Alex Lowes (GB)

Bimota

1:30,259

+ 0,914

7.

Lorenzo Baldassarri (I)

Ducati

1:30,275

+ 0,930

8.

Alvaro Bautista (E)

Ducati

1:30,297

+ 0,952

9.

Xavier Vierge (E)

Yamaha

1:30,420

+ 1,075

10.

Jake Dixon (GB)

Honda

1:30,492

+ 1,147

11.

Miguel Oliveira (P)

BMW

1:30,563

+ 1,218

12.

Iker Lecuona (E)

Ducati

1:30,586

+ 1,241

13.

Stefano Manzi (I)

Yamaha

1:30,623

+ 1,278

14.

Danilo Petrucci (I)

BMW

1:30,648

+ 1,303

15.

Alberto Surra (I)

Ducati

1:31,031

+ 1,686

16.

Tarran Mackenzie (GB)

Ducati

1:31,092

+ 1,747

17.

Bahattin Sofuoglu (TR)

Yamaha

1:31,116

+ 1,771

18.

Andrea Locatelli (I)

Yamaha

1:31,159

+ 1,814

19.

Tetsuta Nagashima (J)

Honda

1:31,175

+ 1,830

20.

Ryan Vickers (GB)

Honda

1:31,255

+ 1,910

21.

Remy Gardner (AUS)

Yamaha

1:31,350

+ 2,005

22.

Mattia Rato (I)

Yamaha

1:32,560

+ 3,215

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