Die Termine der Gespann-DM sind fixiert. Der DMV und der DAMCV werden 2025 erstmals kooperieren. Die Motocrossgespanne Prümmer/Steegmans und Weiss/Schneider werden sich vorrangig auf die WM konzentrieren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Dass immer weniger Veranstalter für Seitenwagen-Prädikatsläufe zur Verfügung stehen, hat unterschiedliche Gründe. Dazu gehören in erster Linie fehlende finanzielle Ressourcen sowie der Mangel an Mitgliedern und Helfern zur Durchführung einer solchen Veranstaltung. Vor diesem Hintergrund sahen DMV und DAMCV Handlungsbedarf: "So wurde anlässlich der DAMCV-Mitgliederversammlung am 15. November in Weilerswist beschlossen, dass die DAMCV-Meisterschaft ab 2025 unter Anwendung des Clubsport-Reglements ausgeschrieben wird. In diesem Zusammenhang wurde auch der Beitritt des DAMCV zum DMV (Deutscher Motorsport Verband) beschlossen. Der DAMCV erhält dabei den Rang einer DMV-Landesgruppe", so die Verlautbarung auf der DAMCV-Webseite.
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Damit findet in der Gespanncross- und DAMCV-Hochburg Kleinhau erstmals ein Rennen zur Deutschen Meisterschaft der Seitenwagen statt – bekanntlich eine Serie des DMSB. Zuletzt richtete der rührige MSC Kleinhau das Finale zur IMBA-Europameisterschaft aus. Doch mangels Veranstalter ist die "Amateur-EM" auf das "Masters of Nations" am 19. und 20. Juli im belgischen Lierneux geschrumpft. Wer bei IMBA- oder DAMCV-Läufen starten möchte, benötigt nun eine entsprechende DMSB-Lizenz (Info: imba-mx.com). Anders als 2024 sind die Veranstaltungsorte der Gespann-DM in diesem Jahr gleichmäßiger verteilt. So finden drei Rennen im Osten, vier im Südwesten und das Finale in der relativ nördlich gelegenen Eifel statt. Der westliche Norden der Republik ist seit Jahrzehnten Niemandsland für Motocrossgespanne. Kamp-Lintfort verzichtet in diesem Jahr auf die DM, weil am direkt folgenden Wochenende der WM-Auftakt in den Niederlanden ansteht. Ob der – wie bislang angekündigt – tatsächlich in Oss ausgetragen wird, scheint allerdings noch nicht sicher.
Wenige Änderungen sind von den deutschen Spitzenteams zu melden. Tim Prümmer startet wieder mit Jarno Steegmans und wird weder die deutsche noch die niederländische Meisterschaft komplett bestreiten. Vielmehr tritt das deutsch-belgische Duo bevorzugt bei den nationalen Rennen an, die gute Trainingsmöglichkeiten für darauffolgende Grands Prix bieten. Das macht die Saison weniger stressig und spart Kosten. Dass die Fokussierung auf die WM strategisch durchaus zielführend ist, haben im letzten Jahr bereits Benjamin Weiss/Patrick Schneider gezeigt. Die Vorarlberger wollen auch in diesem Jahr wieder die komplette WM bestreiten. Adrian Peter/Joel Hoffmann sowie die Weinmann-Brüder Joshua und Noah werden auch alle DM-Termine wahrnehmen. Anders als Prümmer und Weiss fehlt ihnen noch ein nationaler Titel in der Erfolgsbilanz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM 3. und 4. Mai, Oss/NL 10. und 11. Mai, Kramolin/CZ 24. und 25. Mai, Foxhill/UK 6. und 7. Juni, Brou/F 14. und 15. Juni, Danzig/PL 28. und 29. Juni, Lommel/B 19. und 20. Juli, Straßbessenbach/D 16. und 17. August, Madona/LV 6. und 7. September, Vesoul/F 19. und 20. September, Rudersberg/D
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