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SidecarCross-WM 2026, Kramolin: Doppelsieg für Vanluchene/van den Bogaart
Mit dem zweiten Rang beim SidecarCross Grand Prix von Tschechien fuhren Tim Prümmer/Patrick Schneider abermals auf der Erfolgsspur. Auch Dan Foden/Noah Weinmann konnten sich steigern.
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Hat Ben van den Bogaart insgeheim damit gerechnet, dass seine Karriere trotz des hochoffiziell verkündeten Rücktritts zum Ende des letzten Jahres doch noch nicht beendet ist? Anders scheint es kaum zu erklären, dass der fünffache Beifahrer-Weltmeister sich bei seinem Comeback als Partner von Marvin Vanluchene topfit präsentierte. Erst eine Woche vor dem GP von Tschechien hatte sich der Niederländer bereit erklärt, für den verletzten Robbe de Veene einzuspringen. Gemeinsam mit Vanluchene hatte er 2018 seinen dritten WM-Titel erkämpft.
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Bereits im samstäglichen Quali-Rennen zeigte das aus der Not formierte Duo mit einem Sieg vor Tim Prümmer/Patrick Schneider seine Stärke. Das Rennen der Gruppe A gewannen Killian und Evan Prunier vor Tim und Sem Leferink. Dan Foden/Noah Weinmann sicherten sich als Dritte ebenfalls einen Platz in der ersten Startreihe. Mit Adrian Peter/Julian Zimmermann, Patrick Hengster/Justin Blume, Leon Hofmann/Leon Freygang und Nick Uhlig/Philipp Oettel qualifizierten sich die weiteren deutschen Teilnehmer direkt. Überraschend traten auch die Schweizer Marco und Remo Heinzer auf der schnellen Piste von Kramolin an und fuhren in der A-Quali auf Rang vier vor Stephan Wijers/Joel Hoffmann. Das Last Chance gewannen Andreas Clohse/Arne Vanhamel. Beim ersten Start übernahmen zunächst die Prunier-Brüder die Führung. Doch wurden sie bald von Vanluchene/van den Bogaart attackiert und mussten den Ex-Weltmeistern den Vortritt lassen. Derweil hatten sich die Leferinks in einen Start-Crash mit den Lielbardis-Zwillingen verwickelt, wodurch auch Davy Sanders/Jens Vincent aufgehalten wurden und dabei den Bremszangenhalter ruinierten. Hinter dem Führungsduo konnten sich Prümmer/Schneider etablieren. Dabei mussten sie schon nach wenigen Runden ohne vierten Gang auskommen. «Aber mit dem starken Motor konnte ich das gut überspielen», wiegelte Prümmer ab. Dahinter hatte Foden zunächst mit seinen Landsleuten Brett Wilkinson/Joe Millard zu kämpfen, bis diese wegen einer defekten Einspritzdüse ausfielen. Koen Hermans/ Dion Rietman hatten sich nach schwachem Start auf den vierten Rang vorgearbeitet. Doch weil sich der Weltmeister für den kleineren Tank entschieden hatte, ging ihm in der letzten Runde das Benzin aus. So schnitten von den niederländischen Teams Julian Veldman/Rodolphe Lebreton und Wijers/Hoffmann am besten ab.
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Den Holeshot des zweiten Laufes gewannen Prümmer/Schneider. Allerdings klebte ihnen Vanluchene am Hinterrad, um in der fünften Runde anzugreifen und vorbeizuziehen. Prümmer konnte das Tempo in der Folge zwar mitgehen, aber für einen Konter reichte es nicht. Die Pruniers waren diesmal schlecht vom Start weggekommen, konnten sich aber am Ende vor Wilkinson platzieren. Motorschäden warfen die Leferinks ebenso wie wenig später Veldman aus dem Rennen.
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Als zweites deutsches Gespann hinter Prümmer hätten Peter/Zimmermann nach dem zehnten Rang im ersten Lauf ihren Platz in den Top Ten festigen können. Doch bereits in der vierten Runde des zweiten Durchgangs klapperte der Motor besorgniserregend, um dann Leistung zu verlieren. Auch die anderen deutschen Gespanne hatten in beiden Durchgängen keine Mühe, sich in den Punkterängen zu behaupten. Allerdings mussten Hengster/Blume nach zehn Runden aufgeben, weil die Silentblöcke der Auspuff-Halterung gerissen waren. Hofmann und Uhlig blieben von technischen Problemen verschont. Heinzer/Heinzer hielten mit zwei zwölften Rängen die helvetische Fahne hoch.
Bei ihrem WM-Debüt schlugen sich Niels Hendrickx/Tayim Kaethoven achtbar. Und ohne Motorprobleme im ersten Lauf wäre ihre Bilanz gewiss besser ausgefallen. Dagegen ging Clohse, Deutscher Meister 2016 und 2017, nach einem Bremsdefekt gänzlich leer aus. Bereits am kommenden Wochenende geht der Kampf um WM-Punkte in Kleinhau beim ersten von drei deutschen Grands Prix weiter. Die anspruchsvolle Strecke am Raffelsberg kennt Tim Prümmer bestens, hat er hier doch schon zahlreiche Rennen und Trainingsrunden absolviert. Weitere Infos: msc-kleinhau.com.
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Resultate Motocross-Gespann-WM Kramolin/CZ: 1. Lauf: 1. Vanluchene/van den Bogaart (B/NL), VMC-Zabel. 2. K.Prunier/E.Prunier (F), WSP-KTM. 3. Prümmer/Schneider (D/A), VMC-AMS. 4. Foden/N.Weinmann (GB/D), WSP-AMS. 5. D.Lielbardis/B.Lielbardis (LV), WSP-Mega. 6. J.Veldman/Lebreton (NL/F), CPD-KTM. 7. Wijers/Hoffmann (NL/D), VMC-Zabel. 8. T.Leferink/S.Leferink (NL), VMC-KTM. 9. K.Grondman/R.Vincent (NL), VMC-Zabel. 10. Peter/Zimmermann(D), VMC-Husqvarna. 11. T.van der Lagemaat/van Hal (NL), VMC-Zabel. 12. M.Heinzer/R.Heinzer (CH), VMC-KTM. 13. Hermans/Rietman (NL), WSP-Mega. 14. R.Chanteloup/J.Chanteloup (F), WSP-KTM. 15. Uhlig/Oettel (D), WSP-Mega. 16. G.Carcreff/Hupon (F), VMC-Zabel. 17. Hengster/Blume (D), VMC-KTM. 18. Hofmann/Freygang (D), VMC-Mega. 19. De Cock/A.van de Wiel (B/NL), VMC-Husqvarna. 20. B.Verhees/Schlinnertz (NL/B), VMC-AMS. 2. Lauf: 1. Vanluchene. 2. Prümmer. 3. Prunier. 4. Wilkinson. 5. Foden. 6. Sanders/J.Vincent (B/NL), WSP-Mega. 7. Hermans. 8. Lielbardis. 9. Wijers. 10. Grondman. 11. Van de Lagemaat. 12. Heinzer 13. Chanteloup. 14. Hofmann. 15. Carcreff. 16. Uhlig. 17. De Cock. 18. N.Hendrickx/Kaethoven (B), VMC-Mega. 19. S.Gouin/K.Gouin (F), VMC-Husqvarna. 20. B.van den Heuij/S.van den Heuij (NL), EML-Mega. WM-Stand nach 4 von 24 Läufen: 1. Prunier 102 Punkte. 2. Prümmer 88. 3. Vanluchene 85. 4. Wilkinson 69. 5. Foden 65. 6. Leferink 60. 7. Wijers 52. 8. Sanders 48. 9. Hermans u. Lielbardis je 45. 12. Peter 3117. Heinzer 20. 18. Hengster 19. 21. Uhlig 11. 22. Hofmann 10.
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