Miguel Oliveira (BMW) mit eigenem Sportbike-Team: «Wir suchen Sponsoren»
Der Name von Miguel Oliveira ist nicht beim Superbike-Team ROKiT BMW zu finden, sondern ziert auch den Truck eines Sportbike-Teams. Der Portugiese erklärt, was dahinter steckt.
Schon seit vielen Jahren engagiert sich ROKiT BMW-Pilot Miguel Oliveira mit einem Nachwuchsprogramm für junge Motorsportler. Unterstützt von seinem Vater Paulo hat der Portugiese die ‹Oliveira Cup Motorcycle School› mit Hauptsitz in St. André auf der Strecke Santiago do Cacém ins Leben gerufen. Im Rahmen seiner Talentförderung wird auch ein Cup ausgetragen, vornehmlich in Portimão und Estoril.
Vielversprechendes Talent ist Tomas Alonso, für den Oliveira in diesem Jahr ein eigenes Team aus dem Boden stampfte und ihn in der neuen Sportbike-WM an den Start schickt. Der 23-Jährige gewann 2024 die spanische Supersport-300-Serie und absolvierte im vergangenen Jahr im Team Italika Racing die 300er-Weltmeisterschaft (23.). Platz 22 im ersten Lauf in Portimão war das bisher beste Sportbike-Finish von Alonso.
«Wir suchen noch Sponsoren für unser Team», scherzte Miguel Oliveira im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. «Die Grundidee dahinter ist, dass wir den portugiesischen Nachwuchs in die Sportbike-Kategorie hieven wollen. Tomas Alonso hat seine Reise vor einigen Jahren in unserer Trophy begonnen und wir möchten ihn so weit wie möglich entwickeln.»
Der Zeitpunkt war sehr passend.Miguel Oliveira
Das Sportbike-Team des derzeit verletzten BMW-Werkspiloten setzt eine Yamaha R7 ein. Im Paddock der seriennahen Weltmeisterschaft ist der Truck von ‹Miguel Oliveira Team› seit dem Saisonauftakt präsent.
«Weil ich im Paddock bin, war der Zeitpunkt sehr passend», erklärte Oliveira die Gründung eines eigenen WM‑Teams. «Würden wir stattdessen die spanische Meisterschaft fahren, wäre es schwieriger alle Termine unter einen Hut zu bekommen. Wir haben versucht, ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine zu stellen und ich denke, das ist uns auch gelungen. Es war nicht so einfach, ein gutes Paket zu schnüren, da wir auf einem weißen Blatt Papier begonnen haben. In der Kürze der Zeit haben wir es hinbekommen und waren beim Saisonauftakt startklar.»
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