Alvaro Bautista findet Klagen von Razgatlioglu kurios
Mit drei dritten Plätzen hat Ducati-Star Alvaro Bautista bei der Superbike-WM in Cremona den dritten Platz in der Gesamtwertung zurückerobert. Über Toprak Razgatlioglu wundert sich der Spanier.
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Nach dem WM-Auftakt in Australien war Alvaro Bautista Zweiter, in Portugal fiel er auf Gesamtrang 4 zurück, dort lag er auch nach Assen. Mit seinen drei dritten Plätzen in Cremona, jeweils hinter Aruba-Teamkollege Nicolo Bulega und BMW-Aushängeschild Toprak Razgatlioglu, hat sich der spanische Evergreen an Andrea Locatelli (Yamaha) vorbei auf den dritten Gesamtrang geschoben.
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Bulega fuhr in Norditalien in seiner eigenen Welt, Toprak war die unangefochtene Nummer 2, Bautista die Nummer 3. Dahinter klaffte in beiden Hauptrennen eine drastische Lücke zum Rest des Feldes. "Meine Pace war besser als im ersten Rennen, für Nicolo und Toprak aber nicht genug", hielt der dreifache Weltmeister fest, der die Zielflagge mit knapp 9 sec Rückstand sah. "Es ist kurios, dass Toprak sagt, sein Motorrad wäre gut, dass das Chassis aber ein Problem darstelle. Weil er nicht mehr das Spezialchassis aus dem Vorjahr benützen darf. Ich muss seit letztem Jahr mit mehr Gewicht fahren und habe deswegen auch ein Problem. Ich benutze das aber nicht mehr als Ausrede, weil das jetzt meine Realität ist. Mein Motorrad ist im Schnitt sechs Kilogramm schwerer als das von Bulega, wegen der Gewichtsregel. Sechs Kilogramm scheinen nichts zu sein, aber wenn du dich am Limit bewegst, dann ist das viel. Ich hatte schon vorher Schwierigkeiten, weil ich klein bin, aber jetzt habe ich noch zusätzlich diese sechs Kilogramm. Ich sage nicht, dass ich mit Nicolo mithalten könnte, wenn man dieses Zusatzgewicht entfernt. Wir müssten es tun, um das zu sehen. Fest steht aber, dass es mein Leben einfacher machen würde."
Auf einer kurzen und engen Strecke wie Cremona leidet der kleingewachsene und leichte Bautista besonders, weil ihm die Hebelkräfte fehlen, um das Motorrad herum zu wuchten.
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"Mit Toprak kann ich mich schlecht vergleichen, weil er ein anderes Bike fährt", hielt der 40-Jährige fest. "Wenn ich mir die Daten von Nicolo anschaue, verliere ich nicht in einem Bereich, sondern ein bisschen überall. Er kann sein Motorrad in der Rollphase etwas früher aufrichten als ich und deshalb besser beschleunigen. Aufgrund seiner Größe kann er Manöver fahren, die für mich unmöglich sind. In gewissen Bereichen bin ich schneller als er, gesamt gesehen ist er auf eine Runde aber stärker. Wir konnten das Gefühl für das Motorrad seit letztem Jahr verbessern und sind auf jeder Rennstrecke schneller, auch was die Pace betrifft. Für einen Sieg reicht das bislang nicht, wir arbeiten aber so hart wie möglich daran."
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