Axel Bassani kontert frech: «Das ist Álvaros Problem»
Die Zurückversetzung von Polesetter Álvaro Bautista um drei Startpositionen für den ersten Superbike-Lauf in Assen war der Aufreger des Tages. Die Kritik des Ducati-Stars prallt am ebenfalls beteiligten Axel Bassani ab.
Die Szene, die zur
Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com
Für den Ducati-Privatier ist es legitim, dem Weltmeister zu folgen. "Álvaro ist aktuell der beste Fahrer, wem sollte ich sonst folgen? Ich bin noch nicht der Schnellste, also suche ich mir einen Fahrer, der schneller ist. Wenn er darüber nicht glücklich ist, ist das nicht mein Problem", meinte der 23-Jährige frech. "Ich muss auch mit ihm nicht darüber sprechen, weil es ein normaler Vorgang ist – im Rennen ist es ja auch so."
Erstaunlich: Obwohl die beiden Ducati-Piloten bestraft wurden, holte Bautista dennoch den Sieg und Bassani stürmte von Startplatz 11 auf die fünfte Position nach vorn, nur knapp geschlagen von Yamaha-Werkspilot Andrea Locatelli. "Loka war in der letzten Runde einfach ein wenig besser als ich. Sein Überholmanöver war stark, das respektiere ich", suchte der Lockenkopf keine Ausreden. "Ohne die schlechtere Startposition hätte ich ums Podium kämpfen können. Nicht um den Sieg, Platz 2 oder 3 wäre möglich gewesen. Ich fuhr im Rennen dieselbe Pace wie Johnny und Toprak, warum also nicht? Am Sonntag starte ich von meiner eigentlichen Position und mal sehen, wie es dann läuft. Ich hoffe natürlich, dass ich ab der ersten Runde vorn mitmischen und aufs Podium fahren kann."
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