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Beatriz Neila (24) in der WorldWCR 2026: Wenn gut nicht gut genug ist
Der frühere MotoGP-Pilot Claudio Corti wagte für die Saison 2014 den Wechsel zu MV Agusta in die Superbike-WM. Bereut er seine Entscheidung?
Das Yakhnich-Team verhilft MV Agusta 2014 zum werkseitigen Einstieg in die Superbike- und Supersport-WM. Während das ParkinGO-Team mit der F3 675 für die Supersport-WM bereits Pionierarbeit leistete, beginnt das Superbike-Projekt bei null. Beim ersten Test in Jerez fuhr Pilot Claudio Corti mit einer serienmässigen F4RR, erst nach der Winterpause hatte MV Agusta ein echtes Superbike fertig – und das war langsamer als manches Evo-Bike!
Allmählich scheint Corti zu ahnen, welcher Herausforderung er bei diesem Projekt gegenübersteht. "Wir sind nur zu 50 Prozent zufrieden", sagte Corti nach dem Test in Portimao. "Unser Ziel ist noch weit entfernt. Wir werden noch viel Zeit benötigen, um die Elektronik zu entwickeln – das ist unsere gravierendste Baustelle."
Trotzdem sieht der Italiener auch Dinge, die sich positiv verändert haben. "Wir haben gute Ansätze beim Chassis und der Federung. Letztendlich müssen wir aber auch das noch weiter ausprobieren", relativiert der 26-jährige Werkspilot. "Ich kann also noch nicht zufrieden sein, wir können einfach nur konsequent weiterarbeiten."
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