Neue Formel-1-Regeln: Kein Schock für Max Verstappen und Red Bull Racing
Die neuen Formel-1-Regeln, die in diesem Jahr umgesetzt werden, erfordern auch von den GP-Stars, dass sie viel Neues lernen. Dennoch bleibt Red Bull Racing-Star Max Verstappen gelassen.
In diesem Jahr startet die Vierrad-Königsklasse in eine neue Ära – dank der grössten Regeländerung der jüngeren Formel-1-Geschichte. Die Autos werden schmaler, kürzer, leichter und agiler – und die Motorenregeln sorgen dafür, dass sie fast zu gleichen Teilen von der elektrischen Energie und dem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Das erfordert nicht nur von den Ingenieuren ein Umdenken.
Auch die Fahrer müssen sich an viel Neues gewöhnen, denn beim Energie-Management haben sie nun mehr Freiheiten. Sie müssen sich zuerst ans neue Fahren gewöhnen, was viele Fragen aufwirft. Für Max Verstappen bietet die neue Ära deshalb aber keinen Grund zur Sorge. Im «Bloomberg Talks»-Interview mit Matt Miller sagt der vierfache Weltmeister dazu: «Wir haben das ja gewusst, es ist also kein Schock für uns.»
«Das Team hat sich darauf vorbereitet und natürlich ist es eine neue Herausforderung. Ich war gerne in den Autos der letzten drei Jahre unterwegs, aber manchmal ist es auch nicht von Nachteil, wenn man etwas ändert. Das Ganze kann natürlich auch das Kräfteverhältnis verändern, das kann man jetzt noch nicht wissen», fügte der Red Bull Racing-Star an.
Max Verstappen: «Die Autos sehen etwas schöner aus»
Auch bei den Auswirkungen der neuen Aero-Regeln bleibt Verstappen vorsichtig: «Es ist etwas zu früh, um schon sagen zu können, ob man mit den neuen Autos besser an einem Gegner vorbeikommen kann. Ich habe da schlicht noch keine Ahnung, das liegt alles noch im Dunkeln. Die Autos sehen aber etwas schöner aus, weil sie etwas kleiner und nicht so breit sind. Sobald wir auf die Strecke gehen, werden wir eine Vorstellung davon bekommen, wie es ist.»
Lange muss sich Verstappen nicht mehr gedulden, bereits am 26. Januar beginnt der fünftägige Barcelona-Test, bei dem jedes Team insgesamt drei Tage lang auf die Strecke gehen kann. Dabei bleiben die Rennställe unter sich, denn der Test findet hinter verschlossenen Toren statt. Erst bei den beiden Vorsaison-Testfahrten in Bahrain, die im Februar anstehen, sind dann auch wieder die Berichterstatter dabei.
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