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Barni-Ducati-Pilot Danilo Petrucci fuhr am Wochenende beim Superbike-Meeting in Donington Park einen Podestplatz und zwei Top-7-Plätze ein. Seinen dritten WM-Rang festigte er gegen Alvaro Bautista auf der Werks-Ducati.
Nach Platz 3 im ersten Rennen der Superbike-WM am Samstag in Donington Park wollte Danilo Petrucci auch am Sonntag unbedingt um die Podestränge kämpfen. Doch der Italiener kam mit seiner privaten Ducati nicht wirklich in Schwung und musste sich am Ende mit den Plätzen 7 und 5 zufriedenstellen. Dennoch verlässt der ehemalige MotoGP-Laufsieger England auf WM-Position 3 hinter Toprak Razgatlioglu (BMW) und Nicolo Bulega (Ducati).
"Ich hatte ein positives Wochenende, der Sonntag war schwieriger, wie auch zuletzt in Misano. Wir haben den Schritt am Sonntag nicht machen können, andere schon", erklärte der Italiener. "Wir sind zwar schneller geworden, aber alle anderen auch. Ein wirklich schwieriges Rennen, ich war das ganze Rennen hinter Loka und hatte keine Chance, ihn zu überholen. Ich musste mich mehr verteidigen gegen Garret. Wir müssen etwas finden. Auf der Bremse bin ich stark, aber beim Beschleunigen verliere viel Zeit, besonders mit dem SCX-Reifen. Es ist ein guter Reifen, aber die Karkasse ist so weich, dass ich mit meinem Gewicht darunter leide, die Haltbarkeit zu managen."
Petrucci weiter: "Wir konnten Platz 3 in der WM halten und gehen jetzt mit Top-3-Ambitionen nach Balaton. Es ist eine ‚stop-and-go‘-Strecke, deshalb glaube ich, die Piste kommt uns entgegen. Vielleicht aber auch nicht. Es ist für alle neu und wir haben einige Fragezeichen vor dem Rennen. In der Schikane ist der Asphalt sehr fragwürdig, außerdem sind die Auslaufzonen in den Kurven 1 und 5 nicht perfekt."
"Im Vergleich zum Beginn der Saison leide ich mehr als die Werksfahrer unter der Benzinflussreduktion. Ich sehe alle Daten, aber wenn du hinter ihnen fährst, merkt man, dass sie auf der Geraden schneller sind", weiß "Petrux" und betonte: "Die Beschleunigung ist allerdings ähnlich. Ich konnte dies am Sonntag erkennen, als ich hinter Nicolo fuhr, als er im Verkehr feststeckte."
"Alvaro ist auf der Geraden extremschnell und er kann die Reifen zum Rennende besser verwalten. Wir müssen weiter vor ihm starten. Auf eine schnelle Runde bin ich wahrscheinlich schneller, auf eine Renndistanz ist er der Schnellere. Es ist ein großer Kampf um WM-Platz 3. Es ist für mich eine Ehre mit einem doppelten Weltmeister auf dem Werksbike zu kämpfen. Ich kann mich wirklich nicht über das Bike beschweren, aber im Kampf mit den ganzen Werksfahrern fehlen dann am Ende Kleinigkeiten, eine oder zwei Zehntel pro Runde."
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