Domi Aegerter (Yamaha): «Immerhin ein paar Punkte»
Am Freitag auf Platz 14, in der Superpole 17. und im ersten Superbike-Lauf in Most erreichte Dominique Aegerter auf Position 13 das Ziel. Grund zum Jubel hat der Schweizer im Yamaha-Team Giansanti Racing bisher nicht.
Nach seinem heftigen Sturz im zweiten freien Training am Freitag klagte Dominique Aegerter über Schmerzen im Nackenbereich, aber das war das geringste Problem des 33-Jährigen, der in der kombinierten Zeitenliste mit fast einer Sekunde Rückstand nur auf Platz 14 strandete.
Für die Superpole hatte sich der Rohrbacher viel vorgenommen, denn im umkämpften Feld der Superbike-WM 2024 ist eine Startposition in den ersten drei Reihen maßgeblich für ein gutes Finish. Als 17. der Startaufstellung hat der Yamaha-Pilot das Gegenteil davon erreicht. Platz 13 im ersten Lauf das zu erwartende magere Ergebnis.
"Ein wenig erfreulicher Samstag, das muss ich ehrlich zugeben", stöhnte Aegerter. "In der Superpole sind wir auf keine schnellen Rundenzeiten gekommen. In der Tat, keine gute Ausgangsposition für das Rennen. Im Rennen konnte ich nicht so viele Fahrer überholen, wie ich mir erhofft hatte. Immerhin haben wir ein paar Punkte geholt."
Aegerter lag zeitweise sogar nur auf der 18. Position und kämpfte sich im Rennen über 22 Runden vorbei an Axel Bassani (Kawasaki), Scott Redding (BMW) und zuletzt Xavi Vierge (Honda).
Seltsam: Seine schnellste Rennrunde war in 1:32,912 min um 0,4 sec langsamer als in den freien Trainings.
"Nichtsdestotrotz habe ich mein Bestes gegeben", versicherte Aegerter. "Es war ein langes und wegen der Hitze anstrengendes Rennen. Wir werden die Daten auf jeden Fall zusammen mit den Technikern und dem Team analysieren, um zu sehen, wie wir uns für Sonntag verbessern können. In erster Linie geht es um mein Gefühl mit dem Motorrad."
Im Superpole-Race peilt der Schweizer die Top-9 an, um für das zweite Rennen eine bessere Startplatzierung zu erhalten. Einfach wird das nicht, denn erneut muss Aegerter von Platz 17 starten. "Aber wir werden es versuchen und unser Bestes geben", betonte der WM-Zehnte. "Wenn uns das nicht gelingt, dann werden wir am Nachmittag über die lange Distanz noch einmal versuchen, so viele Plätze wie möglich gutzumachen."
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