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Garrett Gerloff: «Toprak wie eine verwundete Ente»

GRT-Yamaha-Pilot Garrett Gerloff hat sich mit seinem feinen dritten Platz im ersten Superbike-Rennen in Barcelona aus dem Tief gefahren. Er überlegte lange, ob er Markenkollege Toprak Razgatlioglu überholen soll.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Der 25. Juli 2021 hatte maßgeblichen Einfluss auf die Karriere von Garrett Gerloff. Damals räumte der Texaner im zweiten Hauptrennen in Assen in der ersten Kurve den in Führung liegenden Yamaha-Kollegen Toprak Razgatlioglu ab. Das war die Aktion, die das Fass zum Überlaufen brachte und dafür sorgte, dass Gerloff von seinen Chefs ordentlich der Kopf gewaschen bekam.

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Im Oktober 2020 sah Garrett in Magny-Cours in der ersten Kurve eine Lücke wo keine war und beförderte die führenden BMW-Piloten Tom Sykes und Eugene Laverty ins Kiesbett.

Eine ähnliche Aktion erlebten wir im zweiten Hauptrennen in Aragon Ende Mai 2021, als er sich in der dritten Runde am führenden Rea innen vorbeipressen wollte – auch dieses Mal war kein Platz für ihn. Glück für Rea: Er rumpelte ohne negativen Einfluss auf sein Ergebnis durchs Kiesbett, während Gerloff stürzte und trotzdem noch Siebter wurde.

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In Estoril krachte Gerloff Ducati-Werksfahrer Michael Ruben Rinaldi vor Kurve 6 ins Heck, beide Fahrer stürzten spektakulär. Dieses Mal zeigte das FIM WorldSBK Stewards Panel keine Gnade und brummte dem Amerikaner eine harte Strafe auf: Das erste Hauptrennen in Misano musste er aus der Boxengasse starten.

Zwei Events später kam besagter Assen-Event. Vom achten Platz auf dem Grid hatte der 26-Jährige einen hervorragenden Start und bog neben Razgatlioglu an der Spitze liegend in die erste Kurve ein. Gerloff war an der Innenlinie, Toprak kam von außen, beide bremsten ultraspät. Es kam zur Kollision, Toprak rutschte aus und überschlug sich im Kiesbett.

Der Türke kam damals mit zwei Punkten Vorsprung auf Rea als WM-Leader nach Assen; nach drei Siegen des Nordiren in Drenthe hatte Razgatlioglu 37 Punkte Rückstand! Weil Toprak später trotzdem Weltmeister wurde, hatte Gerloffs Übermut keine weitreichenden negativen Folgen.

Anschließend fuhr Gerloff wie ausgewechselt und kam nie mehr in Podestnähe. Im ersten Superbike-Rennen in Barcelona an diesem Wochenende zeigte der zweifache US-Supersport-Champion nach über 14 Monaten endlich wieder sein herausragendes Talent und brillierte als Dritter.

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Als er sich in der 18. von 20 Runden an Razgatlioglu vorbeibremste und so Platz 3 übernahm, hielten die Menschen in der Pata-Yamaha-Box kurzfristig die Luft an.

"Ich fragte mich eine Runde lang, was ich tun soll", schilderte Gerloff SPEEDWEEK.com. "Aber ich sah, dass er strauchelte. Und mir war klar, wenn ich hinter ihm bleibe, dann geht es für uns beide nach hinten. Mein Team verdient ein gutes Resultat und der Podestplatz lag vor mir – also habe ich ihn ergriffen."

Der Amerikaner unterstrich, dass die Tatsache, dass er 2023 im deutschen Team Bonovo action BMW fahren wird, keinen Einfluss darauf hatte, wie er mit seinem Yamaha-Kollegen verfuhr.

"Ich überlegte wirklich, ob ich ihn überholen soll oder nicht", so Garrett. "Er war wie eine verwundete Ente und strauchelte wegen des Hinterreifens. Ich wollte sicherstellen, dass ich auf jeden Fall später bremse als er."

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"Ein Podestplatz ist immer schön", ergänzte er. "Du weißt nie, wann dein letztes Mal sein wird. Ich war das letzte Mal im Juli 2021 in Donington auf dem Podium und ich hätte nie erwartet, was seither alles passiert ist. Dass ich es so lange nicht mehr aufs Podium schaffen werde. Es bedeutet mir sehr viel, mit den besten Fahrern der Welt zu kämpfen und jetzt wieder auf dem Podium zu sein. Das gibt mir viel Motivation, die letzten zwölf Monate waren aus verschiedenen Gründen schwierig, Wir haben alle gekämpft, aber irgendwann willst du nicht mehr richtig."

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