Honda-Blamage in Donington Park – Dixon und Chantra waren chancenlos
In Lauf 1 des Superbike-Meetings in Donington erlebten die Honda-Piloten Jake Dixon (18.) und Somkiat Chantra (20.) eine Enttäuschung. Test- und Wildcard-Pilot Jonathan Rea musste aufgeben.
Honda hatte beim Superbike-Meeting in Donington Park einen Samstag zum Vergessen. Das FP3 war noch vielversprechend – Jake Dixon beendete die Trainingssession auf Rang 7 –, doch im Qualifying kamen Somkiat Chantra und Dixon über die Startplätze 16 und 17 nicht hinaus. In Rennen 1 am Nachmittag lief es noch schlechter. Schon kurz nach dem Start fielen die beiden noch weiter zurück. Am Ende überquerten Dixon und Chantra die Ziellinie als 18. bzw. 20. Die Rückstände: 40,995 bzw. 58,659 Sekunden.
«Es war ganz klar ein schwieriges Rennen. Wir hatten eigentlich einen positiven Vormittag im FP3, und es war gut, unter die Top-10 zu kommen. Aber das Rennen hat dann die Schwierigkeiten deutlich gemacht, mit denen wir zu kämpfen haben, insbesondere beim Herausbeschleunigen aus den Kurven und ganz allgemein mit dem Heck des Motorrads», haderte Lokalmatador Dixon. «Wir müssen uns noch stark verbessern. Bei der Abstimmung der Front haben wir an diesem Wochenende einen guten Schritt nach vorne gemacht, aber am Heck müssen wir noch arbeiten. Nach dem Rennen habe ich dem Team gesagt, dass wir für morgen etwas Neues ausprobieren sollten, denn im Moment haben wir eigentlich nichts zu verlieren. Das ist mein erstes Rennen, bei dem ich wieder in guter körperlicher Verfassung bin, und es ist wichtig, dass wir positiv bleiben, auch wenn es im Moment für alle Beteiligten schwer ist. Wir müssen den Kopf hochhalten und weiterkämpfen.»
Auch Chantra tat sich nach dem enttäuschenden Samstag schwer, positiv zu bleiben. «Es war ein schwieriges Rennen für mich. Im Vergleich zur Superpole war das Gefühl ganz anders, und ich hatte während des Rennens mehr Probleme mit dem Grip», so der Thailänder. «Ich habe versucht, alles zu geben und mein Bestes zu tun, aber es fiel mir schwer, das nötige Selbstvertrauen zu finden. Wir werden am Abend gemeinsam mit dem Team alles analysieren und es morgen erneut versuchen.»
Für Lichtblicke bei Honda sorgte allein Test- und Wildcard-Pilot Jonathan Rea. Der sechsfache Superbike-Champion eroberte in der Superpole Startplatz 10. Im Rennen fiel der Nordire nach dem Start zurück. In der Schlussphase musste er mit seiner CBR1000RR-R die Box ansteuern und aufgeben.
Die schwache Leistung von Honda wiegt vor dem Hintergrund, dass der japanische Hersteller im Juni in Donington bei ähnlichen Bedingungen testete, noch schwerer.
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