Geklärt: Kein Mindestgewicht in der Superbike-WM 2023
Wenige Tage vor dem ersten offiziellen Training der Superbike-WM 2023 bestätigte der Weltverband FIM das Reglement der seriennahen Weltmeisterschaft. Was sich ändert und was neu ist.
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Bereits am 25. Februar finden auf Phillip Island die ersten Rennen der Superbike- und Supersport-WM 2023 statt, mit großen Überraschungen war hinsichtlich der Reglementsänderungen daher nicht zu rechnen. Vielmehr bestätigte die Superbike-Kommission, bestehend aus Vertretern von FIM, Dorna und MSMA, nach eine Reihe von Sitzungen das letztjährige Regelwerk in weiten Teilen.
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Das im vergangenen Jahr kontrovers diskutierte Thema eines Mindestgewichts für Motorrad und Fahrer ist endgültig vom Tisch. Die Kommission sieht in der Superbike-WM eine gut funktionierende Meisterschaft, die der Einführung eines solchen Instruments nicht bedarf. Dazu muss man wissen: In den beiden Supersport-Kategorie gibt es bereits ein kombiniertes Mindestgewicht. Ob sich diese Klarstellung nur auf die Saison 2023 oder generell bezieht, wurde nicht eindeutig kommuniziert. Im Reglement war für die Superbike-WM diesbezüglich bisher nur festgehalten, dass eine Einführung ab 2024 geprüft wird. Das noch zu veröffentlichte Reglement wird Klarheit bringen.
Auch für die Supersport-WM sah die Kommission keinen Handlungsbedarf. Dies bedeutet, dass die klassischen 600er-Motorrädern nach dem bisherigen Reglement eingestuft werden, die großvolumigen Motorräder von Ducati, Triumph und MV Agusta weiterhin nach dem der Next-Generation. Die Rückkehr von Honda mit der CBR600RR könnte die Kommission zu diesem Schritt veranlasst haben. Ziel ist, in diesem Jahr ein ab 2024 gültiges und einheitliches Reglement für alle Konzepte zu entwickeln. Dies wird die Aufgabe von Ludovic Reignier sein, der Scott Smart als Technischer Direktor der seriennahen Weltmeisterschaft ablöste.
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Auf eine Neuerung müssen sich die Piloten der Supersport-WM 300 einstellen. Ab 2023 wird es die sogenannten Flag-to-Flag-Rennen geben. Bei einsetzendem Regen wird ein Rennen nicht mehr abgebrochen. Die Fahrer sollen selbst entscheiden, ob und wann sie zum Reifenwechsel die Boxengasse ansteuern.
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Die weiteren Änderungen betreffen Flaggensignale, die sich an Festlegungen der MotoGP anlehnen, und Standards für Helme.
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