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Ohne Erfolgserlebnis: Honda enttäuschte auch in Imola
Xavi Vierge und Iker Lecuona kamen beim Superbike-WM-Wochenende in Imola nicht auf die Spitzenpositionen. Obwohl die Rennstrecke für beide Honda-Werkfahrer neu war, war die Enttäuschung am Ende groß.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Ducati, Yamaha und Kawasaki fuhren beim siebten Superbike-WM-Event der Saison in Imola auf das Podium, auch BMW erzielte zahlreiche Top-10-Positionen. Doch für den weltgrößten Motorradhersteller Honda war in Italien an diesem Wochenende nichts zu holen. Xavi Vierge pilotierte seine Fireblade auf der 4,9 km langen Piste auf die Ränge 12 und 14, Iker Lecuona kam am Sonntag immerhin auf Platz 10 ins Ziel.
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Nach den drei freien Trainings standen die beiden spanischen Piloten auf den Rängen 12 und 13. Da Imola für beide Fahrer Neuland war, sollte im Qualifying eine Steigerung her. Doch Vierge kam in der Superpole nicht über Rang 13 hinaus, Lecuona erzielte sogar nur die 17. Zeit – beide hatten einen Sturz zu verzeichnen. Bei Temperaturen an die 36 Grad im Schatten ging es für die Superbike-Stars am Smastag in das erste Rennen. Während Vierge vier Punkte kassierte, schied Lecuona in Runde 15 aus. "Im Qualifying habe ich am Ende versucht, eine schnelle Runde zu drehen, doch ich bin in der letzten Schikane gestürzt", berichtete Lecuona. "Ich habe vielleicht zu viel Druck gemacht, doch das kann passieren. Natürlich ist es nicht einfach von Startplatz 17 loszufahren. Durch die heißen Temperaturen hatte ich starke Probleme in den Rhythmus zu kommen, aber als ich hinter Xavi war, konnte ich die Pace mitgehen. Leider bekam ich dann Probleme beim Schalten und kam in den Leerlauf. Als das Problem kurz darauf erneut auftrat, musste ich leider aufgeben." Am Sonntag folgte um 11 Uhr das Superpole-Race, doch beide Honda-Werksfahrer verpassten die Top-9 und damit die Punkteränge deutlich. Lecuona kam 16 Sekunden hinter Sieger Toprak Razgatlioglu (Yamaha) auf Position 13 ins Ziel, Vierge beendete den Lauf nach einem Ausritt ins Kies auf Platz 19. Der 26-jährige Spanier berichtete anschließend: "Ich hatte einen guten Start in das Superpole-Rennen und visierte die Top-9 an, aber Runde für Runde habe ich Grip verloren und in der sechsten Runde war ich gezwungen, durch das Kiesbett zu fahren, damit ich Remy nicht treffe. Dadurch habe ich viele Plätze und zugleich jede Möglichkeit verloren."
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Für das zweite Rennen lautete die Honda-Devise also, möglichst viele WM-Zähler einzufahren. So gelang Iker Lecuona letztendlich mit Rang 10 noch ein versöhnlicher Abschluss. Der 23-Jährige verlor in 15 Runden fast 23 Sekunden auf Sieger Toprak. "Letztendlich bin ich glücklich mit dem Ausgang des Wochenendes. Denn obwohl wir am Anfang und im Qualifying so starke Probleme hatten, konnten wir uns Stück für Stück steigern", betonte Lecuona. "Im zweiten Rennen waren die ersten Runden sehr hart. Überholmanöver waren wirklich nicht einfach zu vollziehen."
"Von so weit hinten zu starten bedeutet, dass es unmöglich war, mehr herauszuholen. Aber ich bin glücklich mit diesem Top-10-Platz. Nun bin ich froh, nach sieben Wochenenden mit Rennen und Testfahrten, endlich ein freies Wochenende zu haben", lautete das Fazit Lecuonas.
Xavi Vierge beendete das WorldSBK-Wochenende in Italien mit Rang 14. "In diesem Rennen hatte ich wieder einen guten Start und ich befand mich hinter Petrucci. Leider bekam ich erneut starke Probleme mit Wheelspin. Ich habe mein Bestes gegeben, um meine Position zu halten, habe versucht, das gute Gefühl zum Vorderrad umzusetzen, aber sobald der Vorderreifen abbaute, strauchelte ich so sehr, dass ich Platz 10 nicht verteidigen konnte." Während Vierge nach 21 von 36 Rennen auf WM-Platz 10 steht, belegt Lecuona vor dem Event in Most Position 13. In der Herstellerwertung liegt Honda auf dem vierten Platz, fünf Punkte vor BMW.
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