Philipp Öttl (15./Ducati): «Habe nie aufgegeben»
Mit nur einem WM-Punkt aus drei Rennen war das Meeting in Imola für Philipp Öttl das bisher schlechteste in der Superbike-WM 2023. Auf der dem Ducati-Piloten unbekannten Rennstrecke spielte Pech eine große Rolle.
Imola war das siebte Saisonmeeting und markierte den Beginn der zweiten Saisonhälfte. Die seriennahe Weltmeisterschaft gastierte auf der ikonischen Rennstrecke zuletzt 2019, weshalb sie für Philipp Öttl Neuland war. Der 27-Jährige tat sich mit dem Layout noch schwerer, als er es selbst im Vorfeld befürchtet hatte.
In den Trainings weit von den Top-10 entfernt, qualifizierte sich der Ducati-Pilot im Team Go Eleven nach einem Sturz (er musste einem anderen Teilnehmer ausweichen) nur für Startplatz 18 – im umkämpften Feld der Superbike-WM 2023 war ein einstelliges Ergebnis damit nahezu unerreichbar. Damit war das Pech aber noch nicht aufgebraucht: Im ersten Rennen ging der Motor seiner V4R nach nur sechs Runden kaputt.
Besser sollte es am Sonntag laufen. Im Sprintrennen über zehn Runden erwischte Philipp einen sehr guten Start und kam als 13. aus der ersten Runde. Eine weitere Position konnte er noch gut machen, doch für Platz 12 gab es keine Punkte zu verdienen. Das auf 15 Runden gekürzte zweite Rennen war eine Hitzeschlacht mit Asphalttemperaturen um 60 Grad. Mit dem Grip kämpfend war nicht mehr drin als Platz 15 und damit ein WM-Punkt.
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"Meine Premiere in Imola war erwartungsgemäß nicht einfach. Es ist eine herausfordernde Strecke, speziell mit dem Superbike. Dazu kamen Lufttemperaturen nahe 40 Grad", stöhnte Öttl. "Der Sturz im Zeittraining hat einen besseren Startplatz gekostet. Danke an meine Mechaniker, die in fünf Minuten meine Ducati reparierten und mir wenigstens noch eine Runde ermöglichten. Sonst hätte ich vom letzten Startplatz in die Rennen gehen müssen."
Öttl weiter: "Nach dem Pech am Samstag lief es im Warm-up und Superpole-Race deutlich besser. Mit den zweiten Rennen konnte ich vom Resultat nicht zufrieden sein, obwohl ich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und mein Bestes für den letzten Punkt gegeben habe. In nur eineinhalb Wochen geht es in Most weiter. Ich werde mich gut vorbereiten, um wie zuletzt in Misano und Donington wieder unter die besten Zehn zu kommen."
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