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Phillip-Island-Test, 1. Tag: Guintoli überrascht!

Auch ohne offizielle Werksteam gibt Ducati den Ton an: Sylvain Guintoli überraschte mit der Bestzeit. Drei Ducati in den Top-6!

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Kurz vor Sessionende stürzte Effenbert-Ducati-Pilot Sylvain Guintoli, blieb aber unverletzt. "Ich wollte in der Haarnadel an Laverty vorbei, verschätzte mich etwas, entschied mich geradeaus zu fahren und landete so in der Wiese", bemerkte der Franzose. "Dort stand das Wasser, ich fiel mit 20 km/h um."

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Dass er die schnellste Zeit fuhr, überraschte Guintoli nicht: "In Phillip Island bin ich immer schnell, habe letztes Jahr nur knapp das Podest verpasst. So langsam passe ich mich an die Ducati an. Im Gegensatz zur Suzuki fühlt sie sich immer langsam an, ist aber das Gegenteil davon."

Jonathan Rea schob sich noch vor Jakub Smrz (Effenbert Ducati) auf Rang 2. "Genau dort habe ich ihn erwartet", meinte Castrol-Honda-Teammanager Ronald ten Kate. "Nach den Tests in Phillip Island, die wir letzte Woche absolvierten, ging ich davon aus, dass Johnny von Anfang an ganz vorne fährt. Er ist einer derjenigen, die dieses Jahr den Massstab setzen werden. Ducati ist in Phillip Island immer vom Fleck weg schnell, ich hoffe aber, dass sich das innerhalb des Rennwochenendes noch etwas ändert."

Dass Rubén Xaus eine Sekunde auf Rea verlor und nur 13. wurde, macht ten Kate kein Kopfzerbrechen: "Er ist dort, wo ich ihn erwartet habe. Rea sitzt schon drei Jahre auf diesem Motorrad, Rubén hatte kaum Testzeit bei trockenen Bedingungen."

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BMW wartete mit einigen auch optisch ersichtlichen Detailänderungen auf. Am augenscheinlichsten ist der neue, kürzere Auspuff von Akrapovic sowie die Räder von OZ. Bester BMW-Fahrer war Leon Haslam auf Rang 8. "Im Gegensatz zu den meisten anderen sind wir gegen Ende nicht mit neuen Reifen rausgefahren", relativierte BMW-Rennleiter Rainer Bäumel. "Für aussagekräftiger halte ich den Stand 5 Minuten vor Schluss. Da war Leon hinter drei Ducati auf Rang 4, Corser Sechster. Wir liegen im Plan, sind besser aufgestellt als letztes Jahr."

50 Minuten vor Schluss der 160-min-Session fing es zu tröpfeln an, die nächste halbe Stunde ging sich kaum ein Fahrer auf die Strecke. In den letzten 20 min verbesserten sich noch einmal fast alle Piloten. Guintoli fuhr mit 1:32,683 min bereits auf 0,8 sec an die schnellste Rennrunde heran, die seit 2007 Troy Corser (1:31,826 min) inne hat.

Ergebnisse Test Phillip Island, Tag 1, Session 1:

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