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Jack Miller: Für Valencia hat sich Yamaha den Arsch aufgerissen!
Pramac-Yamaha Pilot Jack Miller erlebte sportlich eine bittere Saison. Nicht unbeteiligt daran: Yamaha. Doch der MotoGP-Routinier aus Downunder stellt sich hinter die Entwicklungsstrategie der M1.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Yamaha kam 2025 nicht über den letzten Platz in der Konstrukteurswertung hinaus. Das Projekt um die M1 bleibt damit übrig im letzten der vier Concessions-Ränge D. Nur Yamaha kann damit weiterhin und nun exklusiv Updates am Antrieb der MotoGP-Yamaha bringen. Auch dürfen sämtliche Stammpiloten bei allen Privattests hinzugezogen werden.
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Zweitbester Yamaha-Fahrer war Neuzugang Jack Miller. Doch auch Miller landete im neu aufgestellten Kundenteam um Teammanager Gino Borso insgesamt nur auf dem 17. Platz. Nach Siegen für Honda, Ducati – mit der V4-KTM reichte es nicht bis ganz an die Spitze – hat der Aussie eine sehr differenzierte Sicht über die Technologie. Nicht zuletzt wurde Miller gerade deswegen als «Start-up-Pilot» für das Pramac-Team ausgewählt. Nach den ersten Rennen mit der 2025er-M1 mit dem Reihenvierzylinder sah es zunächst gut aus für den V4-gewöhnten Miller. Als er beim erst dritten Rennen der Saison auf der komplexen Piste von Austin Fünfter wurde, gab «Thriller Miller» zu Protokoll: «Wir haben ein Motorrad, das im vorderen Teil sehr solide ist, nicht zu stark zu Wheelies neigt und offensichtlich sehr gut in die Kurven einlenkt. Und wenn das Vorderrad doch mal abhebt, dann ist das nicht weiter schlimm, da unsere Gewichtsverteilung viel frontlastiger ist als bei den anderen Motorrädern.» «Bei einem Reihenmotor liegen alle vier Zylinder über dem Vorderreifen, sodass das Gewicht unabhängig von der Position des Tanks ohnehin nach vorne verlagert wird», ergänzte der Pramac-Pilot.
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Doch das sollte es auch gewesen sein. Jack Miller konnte das Ergebnis über die Saison nicht weiter verbessern. Vielmehr kämpfte er mit der Kehrseite der Medaille. Denn diese Frontlastigkeit geht zu Lasten des wichtigen Hinterradgrips, was mit der neuesten Generation von Michelin-Reifen immer entscheidender wurde.
Gelöst werden könnte die Probleme mit Grip und Traktion am Heck der M1 auch deshalb werden, weil die Entwicklung zum V4 längst Geschwindigkeit aufgenommen hatte. «Als klar war, dass die grundsätzlichen Probleme mit dem Reihenmotor-Bike nicht mehr zu lösen sind, hat man eine Kehrtwende vollzogen», so Miller.
Die Entscheidung von Yamaha, Ressourcen auf den brandneuen V4-Prototypen umzulenken, verlangsamte zwangsläufig die Arbeit am bestehenden Motorrad in seiner letzten Saison. Jack Miller hielt diesen Kompromiss für richtig: «Natürlich hatten wir während der Saison ein anderes Chassis und auch verschiedene Teile – doch als die V4-M1 dann getestet wurde und nur kleine Fortschritte mit dem Reihenmotor-Bike erzielt wurden, war es in Ordnung, die Energie darauf zu konzentrieren.»
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Miller wörtlich: «Die Zeit bleibt für niemanden stehen, und am Ende haben sie sich bei Yamaha den Arsch aufgerissen, um uns in Valencia viele V4-Motorräder zur Verfügung zu stellen. Ich glaube, dass es für keinen Hersteller möglich gewesen wäre, sowohl ein bestehendes als auch ein rundum neues V4-Bike zu entwickeln. Der dafür erforderliche Personalaufwand hätte alle Möglichkeiten überstiegen.» Wer gedacht hatte, das Konzept des seit 2002 eingesetzten MotoGP-Konzepts mit einem Viertakt-Reihenvierzylinder wäre mit dem Finalrennen in Valencia endgültig erloschen, der sah sich getäuscht. Auch beim wichtigen Test nach dem Finale, den Miller am Ende mit der V4-Yamaha mit an der Spitze beendete, kam der Reihenmotor nochmals zum Einsatz. Dann war nach acht Weltmeisterschaften unter Valentino Rossi, Jorge Lorenzo und Fabio Quartararo endgültig Schluss. Bemerkenswert: Der vorerst letzte Sieg eines MotoGP-Motorrads mit Reihenmotor gebührt nicht Yamaha und Fabio Quartararo. Denn es war Alex Rins, der das Finale des Jahres 2022 mit der GSX-RR für Suzuki gewann.
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