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Xavier Vierge (Honda): Viel Power, kein Vortrieb

Mit seiner Unterschrift im Fahrerlager in Aragon bei Yamaha für die Superbike-WM 2026 gab Xavi Vierge seiner Zukunft eine hoffentlich positive Richtung. Auf das Rennwochenende mit Honda traf das nicht zu.

Kay Hettich

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Xavi Vierge war fassungslos, als er von der Honda Racing Corporation eine Absage für die Superbike-WM 2026 erhielt. Das Blatt wendete sich für den Spanier jedoch schnell: Am vergangenen Wochenende unterschrieb er im Yamaha-Werksteam als Nachfolger von Jonathan Rea. Man kann davon ausgehen, dass sich der 29-Jährige zwar ordentlich von seinem Honda-Team verabschieden möchte, bei den letzten drei Saisonmeetings aber keine Verletzung riskieren möchte.

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Dass die Ergebnisse in Aragon hinter den Erwartungen zurückblieben, hat damit aber nichts zu tun, beteuerte Vierge. Die Enttäuschung begann bereits am Samstag mit Startplatz 13 in der Superpole, von dem er es im ersten Lauf immerhin auf Platz 9 schaffte.

"Um ehrlich zu sein, hatte ich mir mehr ausgerechnet. Wir hatten eine gute Pace und glaubten, dass wir gut abschneiden könnten, aber es war sehr schwierig, zu Beginn Fortschritte zu machen. Ich hatte das Gefühl, etwas schneller zu sein als die Fahrer um mich herum, aber in den langsamen Kurven, insbesondere beim Herausfahren, konnte ich nicht so beschleunigen wie sie. Obwohl unser Motorrad schnell ist, reichte es nicht aus, um die Lücke zu schließen und beim Bremsen zu überholen. Ich habe bis zum Ziel gekämpft und habe alles gegeben, aber als Bassani mit mehr Speed zu mir aufschloss, war es wieder die gleiche Situation."

Der Motor der Honda CBR1000RR-R gehört zu den stärksten im Feld. Ohne ausreichende Traktion lässt sich die Leistung jedoch nicht in Vortrieb umsetzen. "Ab Kurve neun tritt das Problem mit dem Hinterradgrip auf. Es ist schwierig, dem Motorrad mit meinem Fahrstil zu helfen, und das ist ein wenig frustrierend. Wir wissen, dass dies unsere Schwachstelle ist", ergänzte Vierge.

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Eine Verbesserung für den Rennsonntag wurde nicht gefunden. Mit der Ausbeute von zwei zehnten Plätzen kann der Katalane nicht zufrieden sein. "Mein Tempo war in beiden Rennen gut, aber es war sehr schwierig, nach vorn zu kommen", beschrieb Vierge. "Ich kämpfte mit Fahrern, die eigentlich langsamer waren als ich, aber jedes Mal, wenn ich sie überholte, kamen sie wieder an mir vorbei. So war es schwer, Positionen zu gewinnen. So war unser Sonntag – frustrierend, ja. Gleichzeitig weiß ich, dass das Team und ich alles gegeben haben."

Wie lautet Vierges Fazit? "Wir sind absolut enttäuscht über das Wochenende. Der Test hier verlief sehr gut, wir waren stark und unser Tempo war gut. Aber als wir zum Rennwochenende hier ankamen, stellten wir fest, dass es uns an Beschleunigung mangelte. Ich glaube, dass die beiden letzten Strecken besser zu uns passen werden. Wir werden unser Bestes geben, um die Saison so gut wie möglich abzuschließen."

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