George Russell verrät über Vertrag: Vorgaben «sehr wahrscheinlich erfüllt»
Mercedes-Pilot George Russell sprach über Performance-Klauseln in seinem Vertrag. Nach drei Rennen in der laufenden Formel-1-Saison deutet sich an: Die dürften in diesem Jahr wohl erfüllt werden.
George Russell steht nach drei Rennen an Platz 2 der WM, muss sich aktuell nur seinem Teamkollegen Kimi Antonelli geschlagen geben. Mercedes dominiert in der Frühphase der Saison klar. Im Vorjahr hatte der Brite seinen Vertrag bei den Stuttgartern verlängert – langfristig, auch wenn beide Seiten Stillschweigen über Details bewahrten. Sie ließen nur durchblicken: einige Vertragsklauseln sind leistungsabhängig. Was bedeutet der gute Saisonstart für das Arbeitspapier?
«Mehr gibt es dazu nicht zu sagen»
Russell sagte dazu kürzlich in einer Medienrunde: «Man erreicht die Vorgaben und macht weiter. Ich werde also nächstes Jahr hier im Team sein, und das war’s. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.» Will heißen: Man könnte schon einiges dazu sagen, will es aber öffentlich nicht tun. So weit, so üblich.
Vorgaben sehr wahrscheinlich erfüllt
Der Brite ließ sich nur so weit in die Karten blicken: «Es ist ein Mehrjahresvertrag. Er läuft über mehrere Jahre, und wie wir letztes Jahr gesagt haben – und wie es oft bei solchen Verträgen der Fall ist: Selbst, wenn die Vorgaben nicht erreicht werden, macht man weiter, wenn man zufrieden ist. Aber wie gesagt, die Vorgaben werden sehr wahrscheinlich erfüllt werden.»
In der Regel werden in solchen Fällen Punktegrenzen oder eine gewisse Zahl Siege, Poles oder andere Metriken als Zielsetzung genannt. Bedeutet von Fahrerseite: Stellt ein Team ihm kein gutes Material zur Verfügung, kann er gegebenenfalls aus seinem Vertrag raus und woanders unterkommen. Gleiches gilt andersrum: Erfüllt ein Fahrer die vorher festgelegten Zielsetzungen nicht, kann gegebenenfalls auch ein Team problemlos eine Art Ausstiegsklausel ziehen.
Langer Vertrag oder langfristiger Vertrag?
Über die genauen Vertragsinhalte und Zielvorgaben wird aber Stillschweigen bewahrt. Eine Journalistenfrage zu seinem «langen Vertrag» konterte Russell im Vorjahr clever mit einem Grinsen und Witzen über die Seitenstärke des Dokuments, sagte nichts zur diskutierten Vertragslaufzeit.
Klar dürfte in diesem Fall aber auch sein: Russell dürfte gerade bei Mercedes äußerst zufrieden sein – und die Stuttgarter auch mit ihm.
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