Das schaffte Sam Lowes noch nie: Einziger Gegner des Ducati-Werksteams
Mit drei Podestplätzen war Assen das bisher beste Rennwochenende von Sam Lowes in der Superbike-WM. Der Ducati-Privatier freut sich über seinen Speed und die gewonnene Konstanz.
Zweiter der Superpole und dritte Plätze in beiden Hauptrennen sowie im Superpole-Race – so viele Punkte wie beim dritten Saisonmeeting in Assen fuhr Sam Lowes noch nie an einem Rennwochenende der Superbike-WM ein.
Für Lowes ebenfalls ermutigend: Mit 2,9, 2,6 und 5,2 sec hielt sich Rückstand auf Triple-Sieger Nicolò Bulega im Rahmen. Auf den jeweils zweitplatzierten Iker Lecuona fehlten ihm lediglich 1,3, 0,9 und 2,5 sec.
«Ein gutes Wochenende für mich», attestierte sich Lowes. «Die beiden Jungs vom Werksteam waren in den entscheidenden Stellen der Rennstrecke einfach etwas besser. Ich hatte das Potenzial für dritte Plätze, und um auf das Level der beiden zu kommen, muss ich einen Schritt nach vorn machen – es ist nicht so viel.»
Mit 82 Punkten verbesserte sich der MarcVDS Ducati-Pilot auf Rang 3 der Gesamtwertung. Was fehlt dem 35-Jährigen, um die Ducati-Werkspiloten herausfordern zu können?
«Es ist nur ein wenig auf der Bremse und hinsichtlich der Körperposition. Wir haben ein neues Motorrad und Phillip Island, Portimão und Assen waren sehr unterschiedliche Pisten. Umso schwieriger ist es, die für uns beste Richtung herauszufinden», erklärte der Familienvater. «Wir werden weiter an Verbesserungen arbeiten, freuen uns aber auch über unsere bisherigen Ergebnisse. Auf jeden Fall haben wir Konstanz erreicht. Dass ich in meinem fortgeschrittenen Alter noch etwas lerne, ist ein gutes Gefühl. Alles in allem können wir also wirklich zufrieden sein.»
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