Mit einer oder zwei ZX-10RR? Kawasakis Plan für die Superbike-WM 2027 steht
Am 12. Juni verlautbarte Kawasaki die Vertragsverlängerung mit Garrett Gerloff (30) für die Superbike-WM 2027. Seit Monaten wird überlegt, ob er ein Einzelkämpfer bleiben soll oder Zuwachs bekommt.
Von 2013 bis 2020 dominierte Kawasaki die Superbike-WM und gewann mit Tom Sykes (1) und Jonathan Rea (6) sieben Titel in acht Jahren. Inzwischen verantwortet der japanische Hersteller zwei Werksteams in der höchsten Klasse der seriennahen Weltmeisterschaft, denn auch die italienische Nobelmarke Bimota gehört zum Konzern. Deren Bikes werden vom gleichen Motor angetrieben wie die ZX-10RR.
Kawasaki hat den Vertrag mit Leistungsträger Garrett Gerloff am 12. Juni
Garrett Gerloff lobt die Fortschritte
«Ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Jahr enorme Fortschritte gemacht haben und konstanter um die Plätze unter den Top-5 mitkämpfen können», sagt Gerloff, der seine eigene Zielvorgabe aber nur auf dem Balaton Park Circuit und in Brüx (Most) erreicht hat. «Die Top-5 sind das Minimum, das ich erreichen möchte, daher ist es super, dass Kawasaki mir geholfen hat, mit dem Motorrad und dem Team immer schneller zu werden. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch mehr erreichen können.»
Seit Monaten laufen im Hintergrund Gespräche, ob Kawasaki sein Aufgebot für die Superbike-WM 2027 von einem auf zwei Fahrer erhöht. Das würde enorm helfen, weil die Daten zwischen den Bimota und Kawasaki aufgrund gravierender Unterschiede an den Maschinen nur bedingt verglichen werden können. Dafür bräuchte es aber über eine Million Euro zusätzliches Budget für dieses Projekt.
«Ich habe Kawasaki maximal gepusht, zwei Superbike-Fahrer einzusetzen», verriet Teamchef Manuel Puccetti im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das war meine Idee. Sie haben mir aber gesagt, dass sie Stand heute nur ein Superbike bestätigen können und zwei Fahrer in der Supersport-WM. Ich schaue jetzt, dass ich
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