Streitigkeiten zwischen Superbike-Promoter Infront und Dorna wegen der neuen Moto2-Klasse werden immer unwahrscheinlicher. Paolo Flamini sieht derzeit keine Konflikte mit der Supersort-WM.
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Der Nachfolger der 250er-Klasse wird mit modifizierten Motoren der Honda CBR600RR ausgestattet sein. Man spricht davon, dass die Triebwerke der Moto2 aber 10 PS mehr leisten werden als die der heutigen Motorräder in der Supersport-WM. Vier der bisher sechs Saisonrennen wurde von Honda gewonnen; Yamaha hat zwei Siege auf dem Konto.
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Trotz der offensichtlichen Parallelen äusserte sich Paolo Flamini versöhnlich über die neue Moto2-Klasse. "Die Philosophie des Reglements ist in Ordnung. Ich sehe keine Konflikte mit unserer Supersport-Serie", sagt der Italiener etwas überraschend. "Bei einem Moto2-Bike handelt es sich um ein Motorrad mit einem Prototypen-Fahrwerk mit Einheitsmotor. Es gibt keine Ähnlichkeit mit einem Serienmotorrad." Auch dass der Motor in nahezu identischer Form in der Supersport-WM eingesetzt wird, soll kein Hindernis darstellen. "Denn er steht im Wettbewerb mit den Motoren anderer Hersteller", winkt Flamini ab. Bis das Reglement aber nicht komplett ausformuliert ist, will der Manager noch kein grünes Licht geben. "Wir werden das endgültige Regelwerk sorgfältig auf eventuelle Konflikte prüfen", verspricht der Italiener.
Dorna-Chef Cameo Ezpeleta betonte schon immer, dass es keine Verwechslungen mit der Supersport-WM geben wird. Die Akzeptanz der Dorna-Definition eines "Prototypen" durch Flamini gilt als wichtiger Schritt zur Einführung der neuen Meisterschaft.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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