Honda stotterte, Kevin Wahr (14.) muss Umweg nehmen
Kevin Wahr (Gemar Balloons Lorini Honda) beendete die Qualifyings der Supersport-WM in Imola als 14. und büßte dabei eine halbe Sekunde auf seinen Ersatz-Teamkollegen Ayrton Badovini ein.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nur die Top-10 nach den beiden Qualifyings am Freitag qualifizieren sich direkt für Superpole 2 am Samstag. Alle restlichen Piloten müssen in Superpole 1, aus welcher nur die zwei Schnellsten noch in SP2 kommen, in der die Startplätze 1 bis 12 ausgefahren werden.
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Mit 1,333 sec Rückstand auf Weltmeister Kenan Sofuoglu (Kawasaki Puccetti) landete Kevin Wahr auf Platz 14, während Teamkollege Ayrton Badovini Neunter wurde. "Badovini ist ein ehemaliger Superbike-Werksfahrer, dass er schnell ist war klar", meinte Wahr. "Wer in einem Superbike-Werksteam fährt, kann auch fahren. Der Unterschied ist nicht so groß, der Rückstand geht auch nicht alleine auf meine Kappe. Das Motorrad stotterte auf der Geraden. Ich hoffe, dass es etwas ist, das sie schnell finden und austauschen können. Dann wird sich zeigen, was von mir gefehlt oder wie viel das beeinträchtigt hat." "Ich war noch etwas kleinlaut und dachte mir, dass ich hoffentlich nichts Falsches sage", meinte der Schwabe zum Problem mit seiner Honda. "Ich sagte schon am Morgen, dass das Ding stottert. Im zweiten Qualifying hat’s dann auch der Teamchef auf der Geraden gehört. Wenn das Moped läuft, wäre ich auch nicht auf Pole gefahren. Ich wäre aber definitiv einen Tick flotter. Es hat eine Weile gedauert, bis ich Vertrauen zum Fahrwerk fand, dann hat es auch Spaß gemacht. Der Abstand geht ja halbwegs, auch wenn der Platz nicht so gut ist. Imola ist eine giftige, zickige Strecke mit vielen Wellen und den Berg hoch. Ein Problem ist auch, die richtigen Gänge zu finden. Wir haben einige wilde Übersetzungen probiert."
In der Supersport-WM ist nur eine Getriebeübersetzung erlaubt, die das ganze Jahr nicht verändert werden darf. Entsprechend gibt es für keine Rennstrecke die perfekte Übersetzung, jede Kurve ist ein Kompromiss.
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