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In der Supersport-WM hinkt Triumph den anderen Herstellern der Next-Generation-Bikes hinterher. Jorge Navarro vom Team Wepol Racing ist überzeugt, dass der Street Triple 765 RS zum Durchbruch nicht viel fehlt.
2022 wurde in der Supersport-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft mit den Next-Generation-Bikes ein neues Zeitalter eingeläutet. Dies sind Motorräder, die technisch nicht in das klassische 600er-Format passen, mittels Reglement aber auf deren Leistungsniveau gebracht werden. Im vergangenen Jahr gewann mit Nicolò Bulega mit der Ducati 955 V2 erstmals ein Teilnehmer dieser Fraktion den WM-Titel. Mit Yari Montella führt in diesem Jahr erneut ein Ducati-Pilot die WM-Wertung an – der Italiener gewann auf Phillip Island beide Rennen.
Regelmäßig an der Spitze mitkämpfen tut auch MV Agusta, was Marcel Schrötter als WM-Dritter 2023 und mit den Plätzen 3 und 2 beim diesjährigen Saisonauftakt in Australien eindrucksvoll bewies.
Einzig Triumph ist mit der Street Triple 765 RS nicht konstant auf vorderen Positionen zu finden. Für das beste Einzelergebnis sorgte Jorge Navarro vom tschechischen Team WRP Wepol Racing als Siebter im ersten Lauf. Im zweiten Rennen wurde der Spanier aber nur Zwölfter.
"Phillip Island war schwierig. Beim Test hatte ich ein gutes Gefühl, aber die Bedingungen änderten sich und wir mussten am Bike Änderungen vornehmen. Das Team ist neu und ich muss mich noch an die Triumph gewöhnen", sagte der 28-Jährige, der 2023 eine Yamaha R6 pilotierte. "Am Ende haben wir uns ein wenig verrannt, aber uns ist klar, warum was passiert ist und in welche Richtung wir arbeiten müssen. Im Team herrscht eine positive Energie und man arbeitet an Verbesserungen. Wenn uns die richtigen Schritte gelingen, werden wir ein konkurrenzfähiges Motorrad haben und an der Spitze mitmischen können."
Bester Triumph-Pilot der vergangenen zwei Jahre war Stefano Manzi. Der Italiener holte als WM-Sechster 2022 einen Sieg und vier weitere Top-3-Ergebnisse. Aber Manzi wechselte nach einer Saison zu Ten Kate Yamaha. Sein Nachfolger Niki Tuuli wurde 2023 mit nur einem Podium WM-Achter.
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