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Katar, FP1: Smith vorne – Sofuoglu unmenschlich gut
Schon die Anwesenheit in Katar von Kenan Sofuoglu nur fünf Wochen nach seinem Beckenbruch war erstaunlich. Seine Performance auf der Rennstrecke beeindruckte noch mehr. Schnellster war aber Honda-Pilot Kyle Smith.
Supersport-WM
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Durch das Fahrerlager von Losail sah man Kenan Sofuoglu etwas wacklig spazieren, doch bereits ohne Gehhilfen. Niemand würde glauben, dass sich der 33-Jährige erst vor fünf Wochen in Magny-Cours einen dreifachen Beckenbruch zugezogen hatte.
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Acht Minuten des ersten freien Trainings war vergangen, als der Kawasaki-Pilot seine erste fliegende Runde beendete. Hetzen ließ sich der Rekordweltmeister nicht, doch mit jeder Runde wurde er schneller und reihte sich nach 15 Minuten bereits an 13. Stelle ein – und war dabei nur 0,3 sec langsamer als WM-Leader Lucas Mahias (Yamaha). An der Spitze gab derweil Jules Cluzel mit der PTR Honda das Tempo vor. In den ersten 25 Minuten war der Franzose der einzige, der in 2:03,931 min die 2.04er Marke knacken konnte. Sofuoglu hatte seinen Rückstand als Fünfter auf nur noch 0,268 sec reduziert und lag so auf Augenhöhe mit Mahias auf der dritten Position. Von den schnellsten Zeiten war jedoch auch Cluzel noch weit entfernt. Im Rennen 2014 stellte Cluzel in 2:01,999 min den aktuellen Rundenrekord auf.
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Schrecksekunde kurz vor Halbzeit: Kenan Sofuoglu steht mit seiner Kawasaki im Kies, doch scheinbar nicht wegen eines Sturzes.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nach 30 Minuten drängte Mahias in 2:03,727 min an die Spitze, gefolgt von Cluzel, Niki Tuuli (Yamaha), Kyle Smith (Honda), Sofuoglu, Caricasulo, West, Stapleford, Rea und Morais innerhalb einer Sekunde.
Mit einer neuen schnellsten Runde in 2:03,433 min baute Mahias seinen Vorsprung auf fast 0,5 sec auf den zweitplatzierten Cluzel aus. Katar Spezialist Smith (er gewann das Finale 2016 um 8/1000 sec vor Sofuoglu) legte nun auch 2:03er Zeiten vor. 15 Minuten bereiteten sich die Supersport-Asse auf eine Schlussattacke vor und holten sich einen frischen Hinterreifen, denn die Top-10 am Freitag qualifizieren sich direkt für die Superpole 2 am Samstag.
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Bei noch drei Minuten auf der Uhr glänzte Smith in 2:02,752 min mit einer neuen schnellsten Runde. Die Zeit des Briten hielt jedem weiteren Angriff stand, nur er selbst konnte in 2:02,743 min noch einmal minimal schneller fahren. Als Zweiter folgte Mahias (+0,063 sec), Federico Caricasulo (Yamaha), Anthony West (Kawasaki), Cluzel und Tuuli. Als Siebter beendete der tapfere Kenan Sofuoglu das erste Training. Auf die Bestzeit büßte der Türke 0,5 sec ein – den Titel hat WM-Leader Mahias noch nicht in trockenen Tüchern! Mit 17 Runden fuhr der Kawasaki-Pilot dieselbe Rundenzahl wie Smith. Bester MV Agusta-Pilot wurde Lorenzo Zanetti (Factory Vamag) auf Rang 7, unmittelbar vor Werkspilot PJ Jacobsen. Ordentlich aus der Affäre zog sich im ersten Training der Supersport-WM Gaststarter Saeed Al Sulaiti als 17. – der Kawasaki-Pilot fuhr 2016 die Superbike-WM bei Pedercini Kawasaki und fuhr den ersten WM-Punkt eines Katari ein.
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