Marcel Schrötter (11.): «Haben den Speed fürs Podium»
Platz 11 am ersten Trainingstag klingt nicht überragend, dennoch ist Marcel Schrötter für das Supersport-Meeting in Most zuversichtlich. Entscheidend dafür ist eine gute Superpole, sagt der MV Agusta-Pilot.
Die Supersport-WM hatte im ersten Training in Most die besten Bedingungen aller drei Kategorien, deshalb lagen die Zeiten am Vor- und Nachmittag relativ eng zusammen. Eine außerordentlich große Steigerung zeigte aber Marcel Schrötter. Der MV Agusta-Pilot kam im FP1 nur auf eine 1:37,059 min und verbesserte sich im FP2 um 1,2 sec auf 1:35,885 min.
Als Elfter der kombinierten Zeitenliste beträgt der Rückstand des 30-Jährigen auf die Tagesbestzeit 0,619 sec. Für den Supersport-Rookie ist das ein solider Einstand in das Meeting in Tschechien.
"Das Wochenende begann sehr ähnlich wie die letzten beiden. Der Freitag ist im Moment kein leichtes Spiel für mich und auch Most zähle ich zu den Strecken, die ich noch nicht kenne. Es geht nicht nur darum, die Strecke kennenzulernen, sondern auch darum, Vertrauen in das Motorrad zu finden. Denn wenn man das Motorrad nicht richtig beherrscht, ist es doppelt schwierig, schnell zu sein, und man sucht leicht an den falschen Stellen, um das gute Gefühl zu finden", erklärte Schrötter. "Das unterstreicht ein wenig unsere Gesamtsituation: Wenn das Motorrad gut funktioniert und sich im richtigen Fenster befindet, ist es einfacher, vom Fleck zu kommen. Andererseits, wenn man die MV Agusta nicht richtig fährt, ist sie nicht einfach zu kontrollieren. In Verbindung mit Strecken, die ich nicht kenne, wirkt es sich noch gravierender aus, dass wir es am Freitag schwerer haben. "
Die MV Agusta gilt seit jeher als schwierig abzustimmen, ist jedoch ein funktionierendes Set-up gefunden, ist die italienische Schönheit eines der besten Motorräder.
"Deshalb hoffe ich, dass wir diesmal einen ebenso guten Job machen, wie in Donington und Imola, wo wir uns bis zum Samstag gut steigern konnten. Am Samstag heißt es dann wieder Zähne zusammenbeißen, wenn wir direkt ins Qualifying gehen. Diese Sitzung ist für mich doppelt wichtig, denn wir wissen, dass wir den Speed für die Top-5 und auch für das Podium haben", ist der Bayer überzeugt. "Deshalb müssen wir genauso weitermachen und den heutigen Tag sehr sorgfältig und kritisch analysieren, denn wenn es uns gelingt, bestimmte Bereiche des Motorrads zu verbessern, die ich schon die ganze Saison über spüre, dann können wir einen weiteren guten Schritt nach vorn machen."
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