Marcel Schrötter: «Dritter WM-Rang ist realistisch»
Nach sieben von zwölf Events der Supersport-WM 2023 liegt Rookie Marcel Schrötter (MV Agusta) auf dem dritten Gesamtrang. Er weiß, dass Nicolo Bulega und Stefano Manzi schwer zu knacken sind.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati) und Stefano Manzi (Ten Kate Yamaha) sind die überragenden Fahrer der Supersport-WM 2023, sie haben elf der bislang 14 Rennen gewonnen und eroberten zusammen 21 Podestplätze. Entsprechend liegen sie in der Gesamtwertung vor den Rennen in Most (Brüx) am kommenden Wochenende mit 283 und 242 Punkten deutlich vorne.
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Auf Platz 3 folgt Klassenneuling Marcel Schrötter aus dem Team MV Agusta Reparto Corse mit 184 Zählern. Da Federico Caricasulo (Althea Ducati) in Imola ein Katastrophenwochenende erlebte und nach zwei Stürzen leer ausging, konnte sich Schrötter vom Italiener um 28 Punkte absetzen.
Für Schrötter ist in der Supersport-WM vieles neu: Neben der MV Agusta F3 800 musste er sich auch an die Pirelli-Reifen gewöhnen und mit Donington Park, Imola, Most und Magny-Cours kommen aufeinanderfolgend vier Strecke, die er nicht kennt.
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In den bislang 14 Rennen brauste der Bayer fünfmal aufs Podium und 13 Mal in die Top-8 – im zweiten Rennen in England ist er gestürzt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Es kann noch viel passieren, wir werden bis zum letzten Rennen alles geben", sagte Schrötter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com kämpferisch. "Die neuen Strecken können für mich tatsächlich der Knackpunkt sein. Ich habe mich zwar in den Rennen immer gesteigert, wenn ich aber auf Platz 4 oder 5 bin, sind die Ersten weg. Und in England bin ich gestürzt, was mir selten passiert. So sind schnell viele Punkte weg. In Imola hatte ich das Glück mit Caricasulo, das ist für unseren dritten Platz extrem wichtig. Wenn wir so weiterarbeiten, ist der dritte Platz auf jeden Fall realistisch. Ich möchte am Ende des Jahres eine Medaille bekommen. Manzi wird gefühlt immer stärker, die Lücke zu den beiden vorne darf nicht zu groß werden. Denn viele Fehler passieren denen nicht. Sie sind zu konstant vorne, nur ich oder Caricasulo können da ab und zu mitkämpfen. Wenn wir gut arbeiten und auf dem Podium stehen, dann werden wir sehen, was dabei herauskommt."
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