Öttl: Training nur mit gedrosselter Ducati sinnvoll
Am 3. Dezember machte sich Philipp Öttl auf den Weg nach Spanien, er bleibt bis diese Woche Freitag unten und trainiert mit seiner Supersport-Ducati, der Supermoto-Maschine und dem Mountainbike.
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Um in der Winterpause nicht einzurosten, bewegen viele Straßenrennfahrer im Dezember und Januar in Spanien und Süditalien alles, was zwei Räder hat. So auch Philipp Öttl, der nach drei Jahren in der Superbike-WM in die Supersport-Klasse zurückkehrt, in welcher er 2020 mit Kawasaki WM-Dritter wurde.
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Für 2025 hat Öttl beim Team Feel Racing unterschrieben, das in den vergangenen zwei Saison mit Nicolo Bulega und Adrian Huertas den Titel gewann. Am 3. Dezember machte sich Philipp zusammen mit Vater Peter auf den Weg nach Spanien, von Donnerstag bis Sonntag trainierte er im Rahmen einer Veranstaltung von Bike Promotion auf der GP-Strecke in Valencia. "Marcel Schrötter war da, Antonelli und Jespersen auch, es waren ein paar Supersportler da, aber alle mit ihrem Team", erzählte Öttl SPEEDWEEK.com, der mit seinem Trainingsmotorrad fuhr. "Von der Leistung ist mein Bike gedrosselt, wie das Rennmotorrad. Es ist von den Komponenten nicht genau wie das Rennmotorrad, mir ist aber vor allem wichtig, dass die Leistung und Elektronik stimmen. Mit dem Serienmotorrad zu fahren würde weniger Sinn machen, weil das mehr Leistung hat. Die vier Tage in Valencia waren supergut, diese Woche ist es deutlich kühler."
Seit Montag ist Philipp in der Nähe von Alicante beim Supermotofahren. "Ich gehe auch Mountainbiken, um noch etwas anderes zu machen", ergänzte der Bayer. "Und es hört sich deppert an, aber ich will auch etwas Sonne tanken, bevor es am Freitag zurückgeht und ich mich daheim körperlich vorbereite."
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Im Januar kehrt Öttl nach Spanien zurück und wird mit dem Trainingsmotorrad weitere Tage in Valencia und Jerez fahren, bevor im letzten Monatsdrittel die Tests mit seinem Team in Jerez und Portimao anstehen. Mitte Februar geht es dann zum Saisonauftakt nach Australien, wo am Montag und Dienstag vor den ersten Rennen (21.–23.) noch einmal zwei Tage getestet wird.
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