Als Alstare von Ducati den Zuschlag für das Superbike-Werksteam bekam, schien es so, als wäre die WM-Rückkehr von MV Agusta erneut begraben. Jetzt sichert sich ParkinGO den Deal!
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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2011 wurde das italienische ParkinGO-Team um den erfolgreichen Geschäftsmann Guliano Rovelli mit Chaz Davies Supersport-Weltmeister. Diese Saison debütierte das Team mit dem Waliser in der Superbike-WM und holte achtbare Erfolge, darunter der Sieg auf dem Nürburgring.
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Davies wechselte für 2013 ins BMW-Werksteam, zahlreiche Mechaniker von ParkinGO gingen zu Yakhnich Yamaha. Jetzt ist Rovelli kurz davor, einen weiteren grossen Deal zu landen: Heute unterschreibt er einen Vertrag mit MV Agusta und wird kommende Saison als Werksteam in der Supersport-WM antreten! Als Fahrer ist Luca Scassa gesetzt, ein zweiter Pilot ist geplant. Eventuell schliesst sich ParkinGO mit einem anderen Team zusammen, im Gespräch ist Lorenzini, das bisherige Kawasaki-Werksteam. Rovelli denkt darüber nach, zweigleisig zu fahren und zusätzlich in der Superbike-WM anzutreten. WM-Vermarkter Dorna hat ihm eine Deadline bis Freitag gesetzt, um sich zu entscheiden. Fährt ParkinGO auch Superbike, dann auf BMW und mit Sylvain Barrier.
Zuletzt trat MV Agusta 2009 im Superstock-1000-Cup international in Erscheinung. Von 2005 bis 2009 wurden 4 Siege, 13 Podestplätze, 7 Pole-Positions und sechs schnellste Rennrunden erobert.
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In der Superbike-WM blieb MV Agusta 2004 und 2005 punktelos. Der Österreicher Christian Zaiser holte 2007 für MV mit Platz 15 in Misano den bis heute einzigen Punkt in der Superbike-WM.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Mangels Geld kam es nie zu einem offiziellen Werksteam. Nachdem Carl Fogarty sein Petronas-Team begraben hatte, wollte er vor Jahren ein MV-Agusta-Team auf die Beine stellen. Euphorie war mehr vorhanden als Geld, die von Foggy geforderten fünf Millionen Pfund wurden nie aufgetrieben.
Erfolgreichster MV-Agusta-Fahrer ist mit 13 WM-Titeln im Grand-Prix-Sport der Italiener Giacomo Agostini. Letzter Weltmeister wurde Phil Read, 1974 in der 500er-Klasse.
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