Das erste Rennen der Supersport-WM 2025 in Portimão wurde von Can Öncü mit der neuen Yamaha R9 gewonnen. Marcel Schrötter bester Ducati-Pilot. Philipp Öttl in den Punkten.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Die Pole-Position für den ersten Lauf der Supersport-WM 2025 hatte sich am Freitag Can Öncü gesichert. Es war die erste Pole für den Türken und auch für die neue Yamaha R9. Marcel Schrötter und Philipp Öttl starteten von den Positionen 7 und 10 – die Ducati ist nicht mehr das überlegene Motorrad wie in den vergangenen zwei Saisons.
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Das Rennen über 17 Runden fand bei idealen äußeren Bedingungen statt. Der Himmel wolkenlos, die Temperaturen mit 24 Grad Celsius angenehm. Beim Start setzt sich Öncü durch und zog mit schnellen Rundenzeiten auf und davon. Zeitweise fuhr der Evan Bros-Pilot um 0,7 sec pro Runde schneller als der Rest. Nach vier Runden führte der 21-Jährige um 2 sec, nach zehn Runden betrug sein Polster 3,5 sec. Während der Türke ständig 1:43 min fuhr, gelangen den meisten Gegnern lediglich 1:44 min.
Aber Öncü hatte seinen Reifen viel zugemutet und wurde in den letzten Runden immer langsamer. Nach 17 Runden brachte Öncü als Sieger ein Polster von 0,8 sec über die Ziellinie.
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Um Platz 2 kämpften Stefano Manzi und Lucas Mahias (beide Yamaha) sowie Bo Bendsneyder (MV Agusta). Im letzten Renndrittel entbrannte ein sehenswerter Kampf um die Podestplätze, den Manzi für sich entschied. Als Zweiter ist der Ten Kate-Pilot nun alleiniger WM-Leader. Den dritten Platz sicherte sich Bendsneyder.
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Marcel Schrötter und Philipp Öttl kämpften in der großen Verfolgergruppe um die maximal fünfte Position. Schrötter kam als bester Ducati-Pilot als Sechster ins Ziel, Öttl wurde Elfter.
Die beste Honda brachte Corentin Perolari vom neuen WM-Team Honda France auf Platz 13 ins Ziel. Seine Teamkollegin und WorldWCR-Weltmeisterin Ana Carrasco beendete ihr erstes Rennen in der mittleren Kategorie auf der 30. Position. So lief das Rennen:
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Start: Öncü vor Mahias, Manzi und Caricasulo. Schrötter Sechster, Öttl Zwölfter. Runde 1: Öncü 0,6 sec vor seinen Yamaha-Kollegen Manzi und Mahias. Öttl Zehnter. Runde 2: Öncü zieht an der Spitze in 1:43,251 min um 1,3 sec davon. Masia (4.) bester Ducati-Pilot, Schrötter auf sechs. Alcoba (Kawasaki) Siebter. Öttl im Kampf um Platz 10. Runde 3: Öncü, Manzi und Mahias weiter die Top-3. Neuer Vierter ist Bendsneyder (MV Agusta). Schrötter hinter Alcoba und Debise nur noch Achter. Runde 4: Manzi, Mahias und Bendsneyder kämpfen um Platz 2. In der Gruppe um Platz 5 fahren Schrötter und Öttl mit. Carrasco auf Platz 33, mit Anschluss bis Platz 28. Runde 5: Australien-Sieger Booth-Amos (Triumph) auf Position 9, Perolari bester Honda-Pilot auf 13. De Rosa auf Platz 17. Runde 6: Öncü 2,6 sec vor Manzi, Mahias und Bendsneyder. Schrötter und Öttl weiter mit Anschluss bis Platz 5. Sturz Toba. Runde 7: Debise (5.) als bester Ducati-Pilot führt die Verfolgergruppe an. Runde 8: Öncü immer noch schneller als der Rest – 3,1 sec vor Manzi. Schrötter Neunter, Öttl auf 13. Runde 9: Debise löst sich von der Gruppe um Platz 5. Booth-Amos (7.) wird schneller. Runde 10: Schrötter vorbei an Alcoba auf Platz 8. Perolari Zwölfter, De Rosa auf Platz 18. Runde 11: Bendsneyder hat sich beide Yamaha-Piloten geschnappt und ist neuer Zweiter! Der Niederländer fuhr in 1:43,735 min sogar schneller als der Führende Öncü. Runde 12: Booth-Amos hat in der Verfolgergruppe die Führung übernommen. Runde 13: Öncü hat Speed herausgenommen und führt um 2,8 sec. Manzi hat gekontert und P2 zurückerobert. Runde 14: Booth-Amos, Debise und Schrötter kämpfen um Platz 5. Runde 15: Manzi (2.) hat sich 0,3 sec Luft vor Bendsneyder und Mahias verschafft. Runde 16: Masia, Schrötter und Debise kämpfen um die beste Ducati-Platzierung. Perolari auf 13, De Rosa auf 21. Letzte Runde: Öncü gewinnt nur 0,8 sec vor Manzi und Bendsneyder. Schrötter Sechster, Öttl Zehnter. Sturz Caricasulo.
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