WM-Leader Sandro Cortese kam am ersten Trainingstag der Supersport-WM in Misano nicht über den fünften Platz der kombinierten Zeitenliste hinaus. Regen machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Werbung
Sandro Corteses persönliche Bestzeit von 1:38,726 min, die aus dem zweiten Training stammte, reichte am Freitag in Misano nur für den fünften Rang. 0,522 sec trennten den Berkheimer aus dem Team Kallio Racing von der Bestzeit, die der WM-Sechste Federico Caricasulo vorgelegt hat. Trotzdem zieht Cortese direkt in die Superpole 2 ein.
Werbung
Werbung
Die Zeiten waren am Freitag wenig aussagekräftig, da bereits nach zehn Minuten erste Regentropfen zu Boden fielen. "Ja. Zudem ging im ersten Training 15 Minuten vor Schluss die Kupplung kaputt. Ich konnte nicht mehr fahren, denn die Kupplung war locker. Ich konnte nicht mehr schalten. So fehlten mir schon etwa neun Runden. Wir fuhren nicht mehr weiter, weil das Risiko zu groß war, den Motor zu beschädigen. Im zweiten Training schaffte ich dann acht Runden. Das hat uns jetzt nicht so in die Karten gespielt, denn wir wollten ein paar Sachen ausprobieren. Das müssen wir nun auf den Samstagmorgen verschieben. Es bleiben uns da nur 20 Minuten", erklärte der Yamaha-Fahrer. Vor dem achten Saisonrennen liegt Cortese in der Gesamtwertung der Supersport-WM nur zwei Punkte vor Jules Cluzel. "Die Pace für die Spitze ist da, aber wir müssen das Set-up noch verbessern. Ich mache mir um die halbe Sekunde keinen Kopf, denn wir haben fast ausschließlich für das Rennen gearbeitet. Wir sind schon gut vorbereitet", versicherte der 28-Jährige.
Lassen sich die Kräfteverhältnisse bereits an der Zeitenliste ablesen? "Die Top-5 sind immer dieselben Fahrer. Die Richtung ist eingeschlagen, denn jetzt waren die Zeiten schon schneller als bei der Superpole im letzten Jahr. Das Level ist also wieder höher. Im FP2 war ich gleich eine Zehntel schneller. Es hat dann aber nicht genug geregnet, um nochmal rauszugehen. Das wäre nur rutschig und gefährlich gewesen."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.