Schrötter (11.) fassungslos: «War ein leichtes Opfer»
Beim Supersport-Meeting auf dem Balaton Park Circuit erzielte Ducati-Pilot Marcel Schrötter die Ränge 13 und 11. Nach dem schlechten Ungarn-Wochenende sieht der Bayer dringenden Handlungsbedarf.
Marcel Schrötter (Ducati) erlebte auf dem Balaton Park Circuit ein enttäuschendes Supersport-Wochenende. Nach Rang 13 im ersten Rennen am Samstag lief es auch in Lauf 2 am Sonntag nicht viel besser. Zunächst konnte der Bayer nach einem sehr guten Start aus der fünften Reihe in den ersten Runden auf den vorderen Positionen mitfahren. Nach zwei Verbremsern kam er dann aber mit über 13 Sekunden Rückstand auf Sieger Stefano Manzi (Yamaha) als Elfter ins Ziel.
Somit konnte Schrötter bei der Premiere auf der neuen ungarischen Rennstrecke nicht viele Punkte mit nach Hause nehmen. Der 32-Jährige liegt in der Gesamtwertung nach 16 Saisonrennen auf Position 9.
"Das Wochenende in Ungarn war enttäuschend. Ich hatte auf eine Wende gehofft, damit ich beruhigt in die Sommerpause gehen kann. Aber es gab keine Fortschritte", war Schrötter enttäuscht. "Seit mehreren Rennen kann ich mich nicht mehr in echte Kämpfe einmischen. Der Sonntag war nicht anders, ich wurde einfach überholt. Ich war ein leichtes Opfer für die anderen. Es muss also etwas passieren. Mein Bauchgefühl sagt mir dasselbe, denn wir ziehen alle an einem Strang und wollen vorankommen."
Marcel Schrötter sieht dringenden Handlungsbedarf, um die Situation zu verbessern. "Der Teambesitzer war dieses Mal vor Ort und konnte sich ein Bild von der Situation machen, denn auch er möchte unbedingt, dass sich die Dinge verbessern. Jetzt gehen wir in die Sommerpause, arbeiten an den notwendigen Änderungen und starten dann in den letzten vier Rennwochenenden neu durch", blickte der WRP-Ducati-Pilot voraus.
Die Supersport-WM hat nun eine sechswöchige Sommerpause. Am ersten Septemberwochenende geht es mit dem Meeting in Magny-Cours, Frankreich, weiter.
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