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Schrötter-Kritik: WRP Ducati widerspricht drastisch

Marcel Schrötter hat es gewagt, die Wahl der Federelemente seines Teams in der Supersport-WM in Frage zu stellen. WRP Ducati hat mit deutlichen Worten darauf reagiert und nimmt Partner K-Tech in Schutz.

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Nach dem Cremona-Freitag, Marcel Schrötter wurde im freien Training Fünfter und rutschte im heißen Qualifying am Nachmittag auf Platz 17 ab, machte der Bayer aus dem Team WRP Ducati seinem Unmut Luft. Er kritisierte öffentlich die Wahl von K-Tech als Ausrüster für die Federelemente, sämtliche andere Spitzenteams in dieser Klasse vertrauen auf Öhlins oder YSS.

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"Es ist sehr frustrierend, dass wir damit nicht weiterkommen", hielt der 32-Jährige fest. "Wir zeigen immer wieder unser Potenzial, und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Ducati ein Megamotorrad ist. Aber letztendlich müssen wir etwas ändern, wenn wir an der Spitze kämpfen wollen. Wir sind die Einzigen in diesem Fahrerlager, die dieses Dämpfungssystem verwenden. Das ist der große Unterschied und ich sehe keine Fortschritte. Wir machen uns das Leben selbst schwer und ruinieren praktisch das Wochenende, wenn wir jedes Mal die Superpole vergeigen."

Zwei Tage nach dem Rennwochenende in Norditalien folgte die Reaktion und das Team teilte mit: "Das gesamte Team WRP Racing möchte sich an dieser Stelle in aller Form für die Äußerungen entschuldigen, die der Fahrer Marcel Schrötter gemacht hat. Diese Aussage betraf unseren Partner K-Tech Suspension. Wir möchten betonen, dass wir voll und ganz an der Seite unseres Partners stehen. Wir sehen unsere Zusammenarbeit mit K-Tech als entscheidend für unsere aktuellen und zukünftigen Projekte. Wir möchten unser absolutes Vertrauen in die Produkte von K-Tech bekräftigen, die nicht nur unser Team, sondern auch eine beträchtliche Anzahl von sehr erfolgreichen Profis in anderen Kategorien auf der ganzen Welt ausrüsten. Wir vertrauen darauf, dass unsere Zusammenarbeit langfristig sein wird und wir gemeinsam das Potenzial zeigen können, das K-Tech zweifelsohne auch in der Supersport-WM hat."

Teameigentümer Ludek Weag: "Ich distanziere mich vollständig von den Aussagen, die Marcel über die Qualität von K-Tech Suspension getätigt hat. Nach dem Wintertest wurde die Wahl von K-Tech einstimmig vom gesamten Team, einschließlich der Fahrer, beschlossen. Das ist unser erstes Jahr in der Supersport-WM mit Ducati-Maschinen und K-Tech. Unser Vertrauen in K-Tech hat einen Grund: Wir haben fünf europäische Titel in der SSP-Kategorie in der Internationalen Straßen-Rennsport-Meisterschaft IRRC gewonnen. Matthieu Lagrive gewann 2018 und 2019 und Marek Cerveny in den Jahren 2022, 2023 und 2024. Leider vergessen manche Fahrer, dass Respekt und Dankbarkeit auch Teil des Motorsports sind. Wir sehen unseren Partner K-Tech Suspension als Teil unserer DNA und wollen dies auch in Zukunft beibehalten."

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Technikchef Frank Krekeler äußerte sich etwas gemäßigter: "Ich arbeite seit vielen Jahren mit dem Unternehmen K-Tech zusammen und weiß, dass wir, wenn wir enge Beziehungen pflegen, ihr Potenzial, und damit auch das Potenzial unseres Motorrads, voll ausschöpfen können. Daran habe ich absolut keine Zweifel. Wir wissen, dass wir das maximale Potenzial noch nicht gesehen haben, aber wir sehen die Zukunft. Der nächste Event ist das Heimrennen für das Team in Most, wir werden alles tun, um ein erfolgreiches Wochenende zu haben."

Schrötter begann die Saison mit einem dritten Platz in Australien hervorragend, im zweiten Rennen ist er in Führung liegend gestürzt. In Portimao, Assen und Cremona kam er nie über Platz 6 hinaus und liegt nach acht Läufen mit 55 Punkten nur auf dem neunten Gesamtrang. Leader Stefano Manzi (Pata Ten Kate Yamaha) hat bereits 175 Zähler auf dem Konto.

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