Stefano Manzi (Yamaha): Mehr Probleme, dennoch Siege
Mit seinen Saisonsiegen sechs und sieben setzte sich Stefano Manzi beim Supersport-Meeting auf dem Balaton Circuit in der Gesamtwertung weiter ab. Hinsichtlich der Meisterschaft kann der Ten Kate Yamaha-Pilot anfangen zu
Angesichts noch vier ausstehender Meetings kann man nach dem Doppelsieg von WM-Leader Stefano Manzi zwar noch nicht von einer Vorentscheidung sprechen, doch mit einem beruhigenden Polster von 59 Punkten muss der Ten Kate-Pilot keine Risiken eingehen, um die Supersport-Weltmeisterschaft 2025 zu gewinnen.
Dabei hatte das Wochenende auf der ungarischen Piste mit Platz 12 im freien Training und als Sechster in der Superpole nicht sonderlich gut angefangen. "Es war wahrlich kein einfacher Freitag für uns", bestätigte Manzi. "Wir hatten mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Am Ende konnten wir uns mit einem Startplatz in der zweiten Reihe retten, worüber ich sehr glücklich war. Wir hatten mehr Probleme als sonst und die Tatsache, dass wir vorher nicht getestet haben, hat auch nicht geholfen."
Es spricht für Manzi und sein niederländisches Team, dass man über Nacht alle Defizite beseitigt und am Samstag mit 3,8 sec Vorsprung auf Markenkollegen Can Öncü einen souveränen Sieg einfahren konnte. "Wir waren überzeugt, dass wir ein starkes Rennen fahren können. Das Team hat sehr hart gearbeitet und im Warm-up haben wir einen weiteren Schritt nach vorn gemacht."
Das Sonntagsrennen verlief für Manzi ideal, denn sein WM-Rivale aus der Türkei wurde hinter dem Überraschungszweiten Simon Jespersen (Ducati) Dritter. "Zu Beginn des Rennens war ich geduldig, da ich mich für den härteren Hinterreifen entschieden hatte. Allerdings war das Tempo zu Beginn nicht sehr hoch, und ich sah, dass ich gut positioniert war, also beschloss ich, anzugreifen", schilderte der Ten Kate-Pilot. "Als ich die Führung übernahm, versuchte ich, mein eigenes Tempo zu fahren. Da ich den Rundenrekord fuhr, war das ziemlich schnell. Ich bin super glücklich, dass ich wieder gewinnen konnte. Wir werden jedoch weiter hart arbeiten, um in Magny-Cours wieder so stark zu sein."
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