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Ten Kate ist beeindruckt und überrascht: Can Öncü ganz anders als erwartet

Mit Vizeweltmeister Can Öncü hat das Team Pata Ten Kate Yamaha den bestmöglichen Nachfolger für Supersport-Champion Stefano Manzi verpflichtet. Teammanager Kervin Bos schildert seine ersten Eindrücke.

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Zwölfmal hat das Team Ten Kate in 26 Jahren Supersport-WM den Titel eingefahren: mit Fabien Foret, Chris Vermeulen, Karl Muggeridge, Sébastien Charpentier (2x), Kenan Sofuoglu (2x), Andrew Pitt, Michael van der Mark, Dominique Aegerter (2x) und Stefano Manzi.

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Als sich herauskristallisierte, dass Yamaha Manzi für 2026 in die Superbike-WM befördert, wo er bei GRT Boxennachbar von Remy Gardner ist, beschloss Manager Kenan Sofuoglu zusammen mit Yamaha, dass Vizeweltmeister Can Öncü zu Ten Kate transferiert wird.

Der Türke verfügt unbestritten über sehr viel Talent und hohen Speed, im Vorjahr stand er in 24 Rennen 16 Mal auf dem Podium, sechsmal als Sieger. In seinen früheren Teams war aber auch immer wieder zu hören, dass er schwer zu händeln wäre, was Sofuoglu zu drastischen Erziehungsmaßnahmen greifen ließ.

Öncü und Ten Kate absolvieren am 12. Januar die finale Saisonvorbereitung in Europa, dann hat der 22-Jährige jeweils drei Testtage in Portimao und Jerez hinter sich. Vor dem WM-Auftakt in Australien am letzten Februar-Wochenende kommen noch zwei weitere auf Phillip Island hinzu.

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Die Realität ist das Gegenteil

«Wir haben extrem viel Glück mit dem Wetter, 15 Grad Celsius und Sonnenschein», schilderte Teammanager Kervin Bos im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wir haben über Can auch viel gehört, die Realität bei uns ist aber das genaue Gegenteil. Er ist ein sehr offener Junge, der zuhört und unfassbar schnell ist. Sein pures Talent ist außergewöhnlich, wir müssen ihn aber in sämtlichen Belangen an der Hand nehmen. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass er auch von Kenan die Anweisung bekommen hat uns zuzuhören und so zu arbeiten, wie wir wollen. Er bringt sich perfekt ein und passt genau so gut zu uns wie Dominique Aegerter. Er wickelt das Team um den Finger, ist gesellig und ein Teamplayer – ganz anders als wir erwartet hatten.»

«In Portimao ging es darum einander kennenzulernen und ihm eine Basis für das Motorrad hinzustellen», fuhr der Niederländer fort. «Wir mussten erst verstehen wie er denkt, wo genau er mit seinem Level steht und was er braucht. Zwischen Portimao und Jerez hatten wir einige technische Besprechungen, jetzt geht es darum, Lösungen für seine Probleme auf dem Bike zu finden. Für uns war es lustig, dass uns das schnell in eine Richtung führte, die wir von Aegerter und Manzi kennen. Es ist schön zu sehen, dass wir gut zusammenpassen. Can braucht klare Ansagen, es darf keinen Raum für Missverständnisse geben. Das ist für unsere Arbeitsweise aber ohnehin perfekt. Er braucht einen klaren Plan und muss wissen, in welche Richtung es geht. Das geht auf, er blieb am Sonntag mit der R9 mit 1:41,6 min unter dem Rundenrekord.»

Dieser steht in Jerez seit 2019 bei 1:41,775 min, aufgestellt vom Schweizer Randy Krummenacher auf einer Yamaha R6. Bos: «Wir wissen, dass Jerez im Winter schneller ist. Es sind aber viele andere gute Fahrer da wie Mahias, Masia und Garcia und er ist sechs oder sieben Zehntelsekunden schneller als Masia. Und der stand beim Saisonfinale in Jerez auf Startplatz 3 und gewann das zweite Rennen. Wir wissen, dass Testzeiten nichts wert sind. Aber sie bestätigen uns, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.»

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