Supersport-WM • Neu
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Yamaha-Werkspilot Federico Caricasulo trug in Thailand die neue R6 in die Siegerliste der Supersport-WM ein. Nun hat der Italiener auch vor Rekordweltmeister Kenan Sofuoglu keine Angst mehr.
Dass die Yamaha R6 kein schlechtes Motorrad ist, bewies nicht zuletzt der Finne Nikki Tuuli bei seinen drei Gaststarts 2016 mit drei zweiten Plätzen. Dass auch die neueste Version des Supersportlers äußerst schlagkräftig ist, wurde am Rennwochenende in Thailand deutlich: Federico Caricasulo stürmte mit dem 2017er Modell zum Sieg, mit dem Vorgängermodell brausten Lokalmatador Decha Kraisart und Tuuli – jetzt als Stammfahrer – ebenfalls aufs Podium.
Bester Nicht-Yamaha-Pilot war Sofuoglu-Ersatz Thitipong Warokorn (28) auf Kawasaki auf Platz 4.
"Ich bin überglücklich! Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Runde mächtig angestrengt und ein gutes Rennen gefahren", jubelte Rennsieger Caricasulo. "So muss ich jetzt weitermachen und in jedem Rennen an der Spitze um den Sieg fighten. Am Ende der Meisterschaft will ich eine gute Platzierung erreichen. Ich habe in Thailand anders gearbeitet als in Australien und mehr auf konstante Rundenzeiten geachtet. Gerade bei diesen heissen Bedingungen war das wichtig, das ist mir gelungen."
Zur Wahrheit gehört aber auch: Honda-Pilot Jules Cluzel ereilte in Führung liegend ein Motorschaden, auch der schnelle PJ Jacobsen kam mit der kränkelnden MV Agusta nicht weit. Und Rekordweltmeister Kenan Sofuoglu (Kawasaki) wird erst in Aragón wieder am Start stehen.
"Cluzel hätte spätestens ab Rennmitte Probleme bekommen", sagte Caricasulo bei corsedimoto. "Die beiden Thai-Wildcard-Piloten machten mir mehr Kopfzerbrechen. Ich wusste nicht, wie ich sie einschätzen sollte; sie hatten nichts zu verlieren. Auch Sofuoglu kümmert mich nicht mehr. Jetzt habe ich ein Motorrad und ein technisches Paket, das mir erlaubt, mit ihm mitzuhalten."
Doch auch bei Yamaha lief in Thailand nicht alles glatt: Der zweite Werkspilot, Lucas Mahias, schied mit einem kaputten Motor aus!
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