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Verzicht aufs Warm-up: Systemfehler – Betrug am Fan

Im Warm-up der Supersport-WM auf Phillip Island in Australien sahen wir am Sonntagvormittag nur zwei Fahrer auf der Strecke. SPEEDWEEK.com erklärt, weshalb die anderen das Training nicht wahrnahmen.

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15 Minuten hatten die Fahrer der Supersport-Klasse am Sonntag ab 10.55 Uhr Zeit, um sich im Warm-up auf das zweite Rennen am Nachmittag einzustellen. Das Wetter spielte am Sonntagmorgen auf der südaustralischen Insel verrückt, zum Warm-up war die Strecke wieder mal nass.

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Nur die beiden MV-Agusta-Piloten Marcel Schrötter und Bahattin Sofuoglu wagten sich hinaus und drehten drei Runden – der Rest verzichtete.

War es zu nass, hatten die Fahrer keine Lust? Die Fans rund um die malerische 4,4 Kilometer lange Rennstrecke grübelten, weshalb sie für ihr Geld keine Action geboten bekamen.

Die Gründe dafür sind dem Reglement geschuldet.

Jeder Fahrer hat für ein Rennwochenende eine bestimmte Anzahl Reifen von Alleinausrüster Pirelli zur Auswahl. Um mit dem gewählten Reifen fahren zu dürfen, muss auf diesem ein Kleber angebracht werden, diese Sticker sind ebenfalls limitiert.

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Eine Besonderheit ist, dass für Regenreifen in den Rennen keine Sticker notwendig sind.

Im Warm-up treten die Teams grundsätzlich mit gebrauchten Reifen an, um sich die neuen für die Rennen aufzusparen. Und um im Fall eines Abbruchs neue Reifen in Reserve zu haben.

Für das Warm-up sind Sticker auf den Reifen vorgeschrieben. Weil es im auf zehn Runden verkürzten Rennen am Samstag geregnet hat, hätten alle Teams gebrauchte Regenreifen zur Verfügung gehabt. Um diese auf nasser Strecke im Warm-up einsetzen zu dürfen, hätten die Teams aber einen Sticker investieren müssen, weil auf den Rennreifen vom Vortag ja keine angebracht waren.

Das tat natürlich keiner: Die Reifenauswahl und Sticker-Anzahl ist so knapp bemessen, dass kaum einer für ein Warm-up einen neuen Reifen oder einen Sticker vergeudet. Also verzichteten beinahe alle Fahrer.

"Das Problem ließe sich mit einem Satz im Reglement lösen, dass man für Regenreifen grundsätzlich keine Sticker braucht", regte ein Teammanager im Gespräch mit SPEEDWEEK.com an. "Wenn man für sie in den Rennen keine Sticker braucht, warum dann im Warm-up?"

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Der Ärger bei den australischen Fans hielt sich in Grenzen, weil sie davor schon jede Menge Action in der nationalen Meisterschaft geboten bekamen. Aber man stelle sich vor, das passiert vor voll besetzten Tribünen in Assen: Dann werden die Zuschauer weniger Verständnis aufbringen.

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