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Thruxton 400: Sportliche Retro-Triumph im Anmarsch
Nach kurzer Pause belebt Triumph die Thruxton wieder – dieses Mal als 400er. Nach der Vorstellung der Scrambler 400 XC erweitern die Briten ihr Angebot in der Einsteigerklasse damit um ein weiteres Modell.
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Die europäischen Motorradhersteller sind in der Klemme. Keiner verzeichnet mehr nennenswerte Verkaufszuwächse und die Aussichten für die kommenden Jahre sind nicht rosig. Die KTM-Sanierung hat, wenn auch in extremer Form, ein Schlaglicht auf den Markt geworfen. Mit seiner klassischen Modellpalette ebenfalls hart getroffen hätte es schon letztes Jahr Triumph. Hätte – denn die Einführung der 400er-Baureihe, bislang bestehend aus Speed 400 und Scrambler 400, war entgegen dem Trend ein voller Erfolg. Mit einem Anteil von weltweit rund 40 Prozent an verkauften Einheiten wurden die Einzylindermodelle im Retro-Stil aus dem Stand die wichtigste Modellfamilie der Marke und sorgte für einen Zuwachs von 64 Prozent. Das Angebot auszubauen war da folgerichtig und so wird es in Kürze durch gleich zwei Modelle nach oben abgerundet. Vor einem Monat bereits vorgestellt wurde die Scrambler 400 XC, die den Stil der Scrambler 400 X aufgreift und leichte Feldwege erobern soll.
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Das jüngst vorgestellte Modell richtet sich hingegen an Kunden, für die geschwungener Asphalt das Nonplusultra ist: Die Thruxton 400. Sie basiert, wie zu erwarten war, auf der Street 400 und entsprechend ist die größte Überraschung ihr Name. Mit Produktionsende der Thruxton 1200, und der damit verbundenen Kommunikation seitens Triumph, gingen Branchenbeobachter davon aus, dass der traditionsreiche Name zunächst aus der Modellpalette der Briten verschwinden würde. Stattdessen trägt die sportliche Speerspitze der Einzylinder-Baureihe die Tradition fort. Die Thruxton wird, wie die restlichen 400er-Modelle, bei KTM-Partner Bajaj in Pune gefertigt – im selben Werk wie die 125er- bis 390er-Modelle der Österreicher. Außer dem Produktionsort haben die Triumph- und KTM-Baureihen jedoch keine Gemeinsamkeiten. Indien ist für Speed 400, Scrambler 400 und Thruxton 400 gleichzeitig der wichtigste Markt, weshalb sie nun auch zunächst in ihrem Produktionsland Premiere feierten. Die Thruxton 400 verfügt über den 399 ccm messenden Single-Hubraum, wie er in der Speed 400 und den beiden Scrambler 400-Modellen verwendet wird. Das bedeutet 40 PS Nennleistung und 37,5 Nm Drehmoment, die in der Thruxton 400, nach indischer Zertifizierung, jedoch bei 7500 statt bei 6500 U/min anstehen sollen, wie es im Rest der Triumph-400er der Fall ist. Die finalen Leistungsdaten für Europa wurden noch nicht veröffentlicht, dürften aber identisch sein. Der Antrieb sitzt zudem in einem unveränderten Rahmen. Dieser besteht, wie gewohnt, aus Stahlrohr und die Felgen aus Aluguss. Das Fahrwerk setzt auf eine 43-mm-Upside-Down-Gabel vorn und ein Federbein hinten – inklusive einstellbarer Vorspannung. Serienmäßig sind ABS sowie eine abschaltbare Traktionskontrolle an Bord. Überarbeitet wurden jedoch Federung und Dämpfung: Diese sollen speziell im Hinblick auf präziseres Handling überarbeitet worden sein.
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Das Wichtigste bei der Thruxton ist ohnehin die Optik. Mit einer Halbschalenverkleidung im klassischen Café-Racer-Stil gestaltet, imitiert ihre Frontpartie gleichzeitig die Optik der Speed Triple 1200 RR. Stummellenker, mit an den Lenkerenden platzierten Rückspiegeln, gehören ebenso zum Paket. Dahinter kommt ein neu geformter, flacherer Kraftstofftank zum Einsatz, der dennoch weiterhin 13 Liter fasst. Abgerundet wird der Auftritt am Heck durch eine lackierte Soziusabdeckung. Apropos Lack: Erhältlich ist die Thruxton in rot, gelb, weiß und schwarz. Preise für Europa wurden noch nicht bekanntgegeben – in Indien liegt der Einstiegspreis jedoch unterhalb der Scrambler 400 XC (diese ist für 7145 Euro in Deutschland und für 7795 Euro in Österreich zu haben). Mit dem Verkaufsstart außerhalb von Indien, also auch in Europa, soll laut Auskunft von Triumph Indien Ende des Jahres zu rechnen sein. Damit baut die in Hinckley beheimatete Marke ihr Angebot in der Einsteigerklasse weiter aus.
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