Publikumsliebling Chad Reed verabschiedete sich mit dem siebten und letzten Rennen in Salt Lake City von der Supercross-Bühne. Der inzwischen 38-jährige Australier blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück.
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Neben dem Titelgewinn von Eli Tomac (Kawasaki) und dem Debüt-450er-Sieg von Zach Osborne (Husqvarna) gab es in Salt Lake City am Sonntag auch Tränen der Demut. Chad Reed absolvierte seinen letzten Einsatz im prestigeträchtigen Supercross-Zirkus.
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Der mittlerweile dreifache Vater ist 38 Jahre alt und kam 2003 für Yamaha in die USA. Am Sonntag wurde der Australier vom gesamten Paddock verabschiedet und war eines der begehrtesten Fotomotive. Auch für Ken Roczen war "CR22" immer ein Vorbild. Roczen versteht sich sehr gut mit dem Aussie, auch wenn es auf der Piste spannende Fights gab. Reed ist Rekordhalter in der Supercross-WM mit 265 Starts. Auch seine 132 Podestplätze in der Königsklasse sind unerreicht. Zum Abschied nach fast zwei Jahrzehnten in der US-Supercross-Szene fuhr Reed in Salt Lake City VII mit einer KTM des Teams Mountain Motorsports noch einmal solide auf Platz 10, ließ zum Beispiel Yamaha-Werksfahrer Aaron Plessinger hinter sich. Auch ohne Zuschauer war es extrem emotional. Im Ziel wurde Reed von seiner Gattin Ellie empfangen und liebkost und brach dann auch selbst in Tränen aus.
In der Endabrechnung belegte Reed zum Abschluss den 16. Platz. Reed, der wie MotoGP-Star Casey Stoner aus Kurri Kurri in New South Wales stammt, hatte einst als Teenager in der GP-Serie in Europa wie ein Komet eingeschlagen und ging nach nur einem Jahr im Kawasaki-Werksteam von Jan de Groot 2002 den Schritt permanent in die USA. Dort konnte er eine märchenhafte Karriere hinlegen, gewann im Supercross auf Anhieb die 125 ccm Ostküste und holte im Jahr 2004 seinen ersten von zwei Titeln in der Königsklasse. 2009 gewann er auch den Outdoor-Meistertitel, damals für Suzuki.
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